21 Mädchen beschäftigen sich 3 Tage lang mit dem großen Thema Liebe. Ein Kinofilm gab dazu viele Impulse. In der Diskussion zeigten die Jugendlichen, dass sie nicht nur eine einseitige, romantische Sicht auf das Thema haben. Liebe sei vielmehr ein gegenseitiges „Geben und Nehmen“. „Wo ich selbst auch mal zurückstehen muss für den anderen“.

Im kreativen Teil wurden Gesichts-Gips-Masken angefertigt. Wann trage ich eine „Maske“?
Wo kann ich wirklich so sein, wie ich bin?

Dass vor Gott alle Masken abgelegt werden dürfen, dass Seine Liebe uneingeschränkt gilt, durften die Jugendlichen in den verschiedenen Gebetszeiten und in einer Meditation erleben. Als Höhepunkt dieser Zusage wurde in der Schwesterngemeinschaft in Neuötting mit
Kpl. Michael Vogt Eucharistie gefeiert. Eine Tauferneuerung, persönliche Fürbitten und das leidenschaftliche Singen der Lieder trugen zu einer stimmungsvollen Atmosphäre bei. So hielt eine Teilnehmerin in der Abschlussreflexion fest: „Der Gottesdienst war wunderschön. Ich konnte Gott spüren in mir“.

Natürlich kamen auch Spiel und Spaß nicht zu kurz. Bei einem bunten Abend kamen viele künstlerische Talente zum Vorschein, wie z. B. ein selbstgeschriebenes Lied, passend zum Thema. Mit der geschenkten Rose in der Hand und der dringenden Bitte, die Tage nächstes Mal zu verlängern, verabschiedeten sich die Mädchen glücklich von ihren 4 Betreuerinnen.