Liebe Mitglieder unserer Gebetsgemeinschaft,

Jeden Tag erfahren wir unsere Ohnmacht: Sorgen in der Familie, mit den Kindern/Enkelkindern, Krankheiten, Probleme am Arbeitsplatz, Schwierigkeiten mit Mitmenschen. Die Situation in der Welt scheint aussichtslos zu sein. Mit all unserer Anstrengung können wir keine Änderung bewirken.

 

Das Gebet ist die Macht der Ohnmächtigen

Beispiele

  1. Votivtafeln im Kreuzgang der Gnadenkapelle in Altötting

Auf den Votivtafeln werden Situationen des Lebens dargestellt, die oft  aussichtslos erscheinen. Maria hat geholfen ist die wiederholte tröstliche Botschaft. Das ist die Macht des Gebetes

 

  1. Großes Glaubensfest im Irak

Dass Beten die Macht der Ohnmächtigen ist, erleben unsere drei Schwestern in einem Flüchtlings-Camp im Irak. Die Christen mussten ihre Heimat verlassen, haben alles verloren, weil sie ihrem Glauben treu geblieben sind. Ihren  größten Reichtum haben sie bewahrt, den Glauben. Vor Weihnachten hat der Bischof mit mehr als tausend Gläubigen ein großes Glaubensfest gefeiert. Er schreibt: Eine solche Glaubensfreude habe ich noch nie erlebt.

 

  1. Boko Haram ist verschwunden

Der 45-jährige Bischof Oliver Dashe Doeme von der Diözese Maiduguri, im Norden von Nigeria, Afrika, erlebt zurzeit die schlimmste Christenverfolgung durch die islamistische Terrororganisation „Boko Haram“.  Vom militärischen Eingreifen durch ausländische Truppen erwartet der Bischof keine Lösung. Nach inständigem Gebet „wurde mir klar, dass wir mit dem Rosenkranz Boko Haram vertreiben werden. Das Gebet wird uns aus den Klauen dieses Dämonen befreien. In einigen Monaten oder Jahren wird Boko Haram verschwunden sein“, das ist die feste Überzeugung des Bischofs. Das Gebet wird die Änderung bewirken.

 

  1. Aus der Geschichte wissen wir von der Kraft des Rosenkranzgebetes

Befreiung von der türkischen Übermacht bei der Seeschlacht von Lepanto 1571, Befreiung Österreichs von den sowjetischen Besatzungstruppen 1945).

 

  1. Beten wirkt Wunder

Bei der Morgenmesse in Casa Santa Marta in Rom sagte Papst Franziskus am 12.01.2016: „Beten wirkt Wunder. Das Beten der Gläubigen verändert die Kirche.“

Wir fragen uns oft: Warum greift Gott nicht ein, warum wird mein Gebet nicht erhört? Wichtig ist:

  • Beharrlich zu beten: Auf einer Votivtafel bei der Gnadenkapelle ist zu lesen: Ich danke dir, dass du mich viele Jahre nicht erhört hast, so habe ich das Beten gelernt
  • Mit Glauben und Vertrauen beten. Das vertrauensvolle Gebet der hl. Monika bewirkte die Bekehrung ihres Sohnes Augustinus.
  • Gemeinsam beten. Wir tun es als Gebetsgemeinschaft.

Es gibt eine unfehlbare Bitte, die immer erhört wird, die Bitte um den Heiligen Geist.“ Pater Mayerl, Kapuziner, 26.01.2015

 

Mittelpunkt der Geschichte

Kalenderblatt vom 17.11.2014, Text vom hl. Papst Johannes Paul II

„Die wirklichen Zentren der Welt- und Heilsgeschichte sind nicht die betriebsamen Hauptstädte von Politik und Wirtschaft, von Geld und irdischer Macht. Die wahren Mittelpunkte der Geschichte sind die stillen Gebetsorte der Menschen. Hier vollzieht sich in besonders dichter Weise die Begegnung der irdischen Welt mit der überirdischen Welt, der pilgernden Kirche auf Erden mit der ewigen und siegreichen Kirche des Himmels. Hier geschieht Größeres und für Leben und Sterben Entscheidenderes als in den großen Hauptstädten, wo man meint, am Puls der Zeit zu sitzen und das Rad der Weltgeschichte zu drehen.“

Wir Schwestern vom Heiligen Kreuz sind mit Ihnen im Gebet verbunden und tragen Ihre Anliegen vor den HERRN bei der eucharistischen Anbetung.