Heute (20.05.2013) war ich wieder im Kindergarten. Da war es wieder recht schoen.

Am Nachmittag war ich am Sportplatz und anschliessend hab ich dem Chor beim Singen zugehoert. Die ueben schon fuer die 50 Jahr Feier der Kirche, die 1963 errichtet wurde.

 

Ich kann die naechsten Tage leider keine Eintraege machen, da wir die naechsten paar Tage keinen Strom haben werden, weil soweit ich das mitbekommen habe, irgendwas an der Elektrizitaet gemacht wird. Leider konnte ich heute auch kein weiteres Foto hochladen, weil der Strom momentan sehr gering ist.

Bis bald! Maria

 

Hallo,

Wir haben gerade den Generator laufen, deshalb kann ich eine kurze Nachricht schreiben. Denn Strom haben wir eigentlich noch nicht, aber morgen duerften wir wieder ohne Generator auskommen.

Am Montag (20.05.2013), ist die Sr. Helen aus Sued Afrika nach Bondolfi gekommen, sie bleibt ein paar Tage hier.

Am Dienstag (21.05.2013) waren die Sr. Katharina, die Sr. Helen und ich in der Stadt Masvingo. Da hatten wir ein paar Dinge zu erledigen. Danach sind wir auf den Markt gefahren. Da gab es alles moegliche, wie Obst und Gemuese, Bekleidung, Schuhe und vieles mehr. Beim Zurueckfahren wurden wir von der Polizei aufgehalten, weil wir angeblich einem anderen Auto die Vorfahrt genommen hatten. Wir mussten dann 20 Dollar Strafe zahlen.

Gestern (22.05.2013) war ich bei einer Professnachfeier dabei. Die Sr. Nostar ist eine junge Schwester und hatte am Samstag vor 2 Wochen ihre Profess. Gestern war ein Gottesdienst bei ihr Zuhause im Garten. Das war echt schoen.

Danach gab es auch noch was zu Essen. Es gab Reis, Salsa und Haenchen. Das haben wir wie ueblich wenn man bei Feiern im Garten ist, mit der Hand gegessen.

Jetzt (23.05.2013) gehe ich dann in den Kindergarten. Mal schaun ob mir die Kinder heid alle wieder hinterherlaufen :).

Heute(24.05.2013) vormittag war ich wieder im Kindergarten. Am Nachmittag haben wir 5 Kinder besucht. Die Aelteste ist 15 Jahre alt, ihre Eltern sind schon gestorben, sie kuemmert sich alleine um ihre 4 Geschwister bzw. es sind nicht alle ihre Geschwister aber mit ihr Verwandt. Ihre "Geschwister" haben zum Teil auch ihre Eltern verloren, und drei ihrer "Geschwister" haben den gleichen Vater, der die Kinder aber alleine zurueckgelassen hat. Seitdem der Vater die Kinder alleine gelassen hat, hat die Aelteste die Mutterrolle uebernommen. Alle gehen aber noch zur Schule bzw. in den Kindergarten. Die Kinder haben mir so leid getan. Sie leben in zwei kleinen Huetten und teilen sich zu Fuenft ein Schlafzimmer, in der anderen Huette wird gekocht, oder sie kochen im Freien. Von dem juengsten wissen sie nicht mal das genaue Geburtsdatum, weil sie damals noch zu klein waren um sich das zu merken. Und die leibliche juengere Schwester der Aeltesten ist auch schon vor ein paar Jahren gestorben, wahrscheinlich an Malaria, aber genau weiss es keiner der Kinder. Dies ist eines der traurigen Schicksale die ich hier mitbekomme.

 

Gestern (23.05.2013), ist der Vater unserer Koechin verstorben. Ich denke wir werden die naechsten Tage auch auf diese Beerdigung gehen.

Bild: Ich habe im Kindergarten den Kindern Unterricht in Erdkunde gegeben, indem ich Deutschland und Afrika gezeichnet habe, daneben ein Flugzeug und ein Auto, und neben Afrika den Kindergarten. Dann habe ich den Kindern meinen Flug nach Harare und dann meine Autofahrt erklaert. Damit die Kinder nun wissen, wo sie leben und wo ich herkomme.

 

Die Provinzleitung

Das Provinzkapitel hat eine neue Provinzleitung gewählt.

Am 28. April 2013 wurde in einer kleinen Feier die bisherige Provinzleitung verabschiedet.
Mit einem Rückblick auf die vergangenen sechs Jahre, Dank für die geleistete Arbeit,
gemeinsamen Liedern und Glückwünschen für die neue Leitung, wurde gefeiert.

Am 01. Mai 2013 begann die Amtszeit der neuen Provinzleitung:

Provinzoberin: Sr. Chiara Hoheneder
E-Mail: Sr.Chiara@provinzialat-hl-kreuz.de

Provinzrätinnen:

Sr. Edith Altschäffl
Sr. Blanca Zarembowicz
Sr. Franziska Mitterer
Sr. Conrada Aigner
Sr. Marika Wippenbeck
E-Mail: Sr.Edith@provinzialat-hl-kreuz.de
E-Mail: Sr.Blanca@provinzialat-hl-kreuz.de
E-Mail: Sr.Franziska@schwestern-hl-kreuz.de
E-Mail: Sr.Conrada@provinzialat-hl-kreuz.de
E-Mail: Sr.Marika@schwestern-hl-kreuz.de

Gemeinsam bringen sie viele Erfahrungen und Gaben für den Leitungsdienst ein.

Maneru aus Bondolfi

Die letzten paar Tage habe ich einiges erlebt. Am Wochenende war ich in Mukaro, da ist eine weitere Missionsstation der Holy Cross Sisters. An diesem Wochenende hatten wir allerdings ein Strom und Wasserproblem. Am Samstag (08.06.2013), habe ich mir mit Sr. Angela die Mission und das Dorf und die Klinik angesehen. In der Schule haben mir Schueler ein Lied auf Shona und ein Lied auf Englisch vorgesungen, und anschliessend wollten alle auf ein Foto. Ich hab schon gedacht, ich komme gar nicht mehr aus dem Klassenzimmer raus :).

Am Nachmittag haben auch die Mukaro Schueler und Schuelerinnen fuer den Gesangswettbewerb der naechste Woche ist, geuebt. Alle Teilnehmer der unterschiedlichen Doerfer, singen ein gleiches Lied und ein Lied das sich jedes Dorf selber aussucht. Als die Mukaro Schueler dann das selbe Lied geuebt haben, das ich seit Wochen in Bondolfi mitsinge, hab ich mich einfach zu den Mukaro Schuelern dazugestellt und mitgesungen. Das war schoen mitanzusehen, wie dann sehr viele zu mir ruebergesehen haben, da sie ja nicht wussten, das ich dieses Lied mitsingen kann, damit haben sie wahrscheinlich nicht gerechnet.

Von Sonntag (09.06.2013) auf Montag (10.06.2013) Nacht hatten wir in Bondolfi einen starken Sturm. Daruafhin ist uns der Strom ausgefallen. Wahrscheinlich sind ein paar Masten umgefallen. Heute Abend kam der Strom zurueck.

Gestern (10.06.2013) Nachmittag bin ich in Bondolfi wieder singen gegangen. Als ich dann gesehen habe, das Studentinnen fuer den grossen Jubilaeumsgottesdienst der Kirche am Freitag, einen Tanz geuebt haben, habe ich einfach mitgetanzt, bzw. ich habe es versucht. Nach einer kurzen Einfuerung in den Tanz bin ich auch ganz gut mitgekommen.

Heute (11.06.2013), war ich am Vormittag im Kindergarten. Ich habe mit den kleineren Kindern drinnen (da es heute nicht so warm war) mit deutschen Stofftieren gespielt :).

Am Nachmittag bin ich wieder tanzen gegangen. Und anschliessend war ich bei der Koechin in der Kueche, und habe ihr beim kochen geholfen.

Bis Bald

Maria

Gestern (12.06.2013) hatte ich einen schoenen Tag hier. Die Kinder der ersten Klasse haben mir zum Geburtstag, Happy Birthday gesungen. Das war sehr schoen. Am Abend haben wir dann etwas gefeiert. Ich habe einen schoenen Kuchen bekommen, und die Schwestern haben sogar die uebliche Kuchenzeremonie (da wird der Kuchen tanzend und singend hereingebracht) fuer mich gemacht. Ich habe mich dann auf Shona bedankt (hatte eine kleine Rede auf Shona vorbereitet :) ). War ein wirklich schoener Tag.

Heute (13.06.2013) haben einige Schueler fuer morgen fuer die groesse Jubilaeumsfeier der Kirche singen und tanzen geuebt. Ich habe etwas mitgetanzt. War schoen. Danach bin ich in den Kindergarten gegangen, und habe mich von den Kindern verabschiedet, da sie morgen nicht in den Kindergarten kommen, wegen der Feier ist der Kindergarten morgen zu. Die Kinder sind nochmal an mir gehangen, aber irgendwie vermisst man die Kinder dann doch.

Ich bin heute (17.06.2013) gut zuhause in Neuötting angekommen. Der Flug war etwas lang, aber ansonsten ganz schön. Die letzten paar Tage in Bondolfi durfte ich noch einiges erleben. Am Freitag (14.06.2013), war das 50 Jährige Jubiläum der Pfarrkirche und gleichzeitig die Craduationsfeier der nun fertigen Studenten im Teacherscollege. Zum Gottesdienst sind sehr viele Leute gekommen. Es waren auch um die 40 Pfarrer und der Bischof da. Der Gottesdienst war sehr feierlich. Anschliessend ist auch der Präsident gekommen. Er hat eine eineinhalbstündige Rede gehalten. Danach war die Urkundenübergabe für die Stundenten. Anschliessend gab es wieder sehr viel aber sehr gutes Afrikanisches Essen.

Am Samstag (15.06.2013) Nachmittag war ich mit Sr.Wilfrieda und Sr.Jenifer noch in Chivi. War interessant an meinem letzten ganzen Tag in Afrika noch Chivi zu sehen.

Gestern (16.06.2013) um 7 Uhr in der Früh hab ich mich dann von Bondolfi verabschiedet, und mich mi Sr.Wilfrieda und Sr. Katharina auf dem Weg zum Flughafen Harare gemacht, heute morgen bin ich dann in München gelandet.

 

 

 

 

 

Hallo,

Die letzten paar Tage war hier einiges los. Am Samstag (25.05.2013), hatten Sr. Helen und ich einen besonders erfolgreichen Tag. Eigentlich haetten wir fast nichts zutun gehabt, aber wir haben uns selber jede Menge Arbeit gemacht. Nach dem Fruehstuck wollten wir ein Blumengesteck fuer die Kirche machen, wir haben uns Blumen zusammengesucht und ich habe dann noch die Kapelle sauber gemacht. Als wir mit unserem Blumengesteck fertig waren, sind wir auf die Idee gekommen, wir koennten in der Kueche einen Wasserhahn reparieren, der Luft gezogen hat. Wir haben dann in allen Raeumen im Nebengebaeude die Wasserhaehne aufgedreht, um dann das Luftloch in dem einem Wasserhahn zu beseitigen. Allerdings haben wir nicht bedacht, das manche Abfluesse in dem Nebengegaeude so verkalkt sind das sie nicht mehr richtig ablaufen koennen. Wir haben die Wasserhahne in der Waschkueche nur ganz kurz alleine gelassen, als wir zuruckkamen ist aus der Waschkueche uns Wasser auf dem Fussboden entgegen gekommen. Wir hatten eine kleine Ueberschwemmung verursacht. Die ganze Waschkueche ist 1cm. unter Wasser gestanden inclusive einen Teil vom Gang. Wir waren dann eine Stunde damit beschaeftigt das Wasser wieder zu beseitigen. Als wir damit fertig waren, ist uns in der Zwischenzeit unser Blumengesteck in der Kapelle wieder auseinandergefallen, es waren einfach zuviele Blumen und der Steckschwamm zu alt. Also haben wir da auch nochmal von vorne angefangen, inclusive nochmal Kapelle sauber machen, weil die ganzen Blaetter am Boden lagen. Wir hatten also einen wahnsinnig erfolgreichen aber sehr lustigen Tag.

Gestern (26.05.2013) war ich mit Sr. Wilfrieda in Great Simbabwe. Da sind uralte Ruinen nur aus Steinen. Man geht direkt ueber und durch grosse Steine hindurch. Es ist da auch weit nach oben gegangen, aber oben hat man eine sehr schoene Aussicht ueber das Land gehabt. Der Auftieg war auch ein bisschen anstrengend, aber es hatte sich auf jedem Fall gelohnt. Da war auch ein Museum dabei, da ging es um die Ureinwohner von Great Simbabwe, soweit ich das mit meinem Englisch verstanden habe.

Heute (27.05.2013) bin ich mit Sr. Annah, mit in die Schule gegangen. Sie unterrichtet in der ersten Klasse. Die Kinder lernen  da schon Englisch. Und manche Kinder koennen ein besseres Englisch als ich. Aber vielleicht kann ich auch noch was dazulernen. Ich durfte die Kinder auch unterrichten, indem ich ihnen ein Englisches Lied beigebracht habe, das mir noch von meinem Englischunterricht haengen geblieben ist. War total schoen den Kindern was beizubringen, da sie auch mit grosser Freude mitgemacht hatten.

Leider kann ich momentan keine Bilder reinstellen und auch keine E-mail beantworten. Ich muss momentan einen anderen Computer hernehmen, da der deutsche Computer momentan in Masvingo beim Reparieren ist. Mit dem Computer wo ich gerade schreibe, komme ich nicht in meine E-mail Adresse.

Gruesse aus Bondolfi

Maria

Gestern (28.05.2013) bin ich spontan in die sechste Klasse gegangen, ich hab mir gedacht, vielleicht kann ich etwas Englisch lernen. Im Englischunterricht ist es ueber verschiedene Haustiere gegangen. Da schon viele Tiere aufgezaehlt wurden, hab ich mich auch irgendwann gemeldet und hab Meerschweinchen auf Englisch genannt. Ich habe dann festgestellt, das die Schueler und Lehrer hier nicht wissen was ein Meerschweinchen ist. Deshalb habe ich dann auf einem Zettel ein Meerschweinchen aufgemalt. Die Lehrerin hat ihren Schuelern dann erklaert, das Meerschweinchen in deutschen Haushalten als Haustiere gehalten werden. Im Shona Unterricht bin ich nicht direkt mitgekommen, aber der Regligionsunterricht war wieder auf Englisch, da konnte ich verstehen um was es ging.

Am Nachmittag war ich bei einer Lehrerkonferenz dabei. Die Konferenzen sind hier aber genauso langweilig wie in Deutschland. Und die Lehrer hier koennen ewig diskutieren.

Heute (29.05.2013) war ich am Vormittag wieder im Kindergarten. Die Kinder haben sich gefreut, und einige rufen schon meinen Namen wenn sie mich sehen. Allerdings weiss ich jetzt auch das ich kein helles T-Shirt mehr in den Kindergarten anziehen sollte, weil nach den paar Stunden im Kindergarten hatte ich ueberall dreckige Handabdruecke auf meinem T-shirt drauf :). Aber es hat echt viel Spass gemacht heute.

Am spaeten Nachmittag, bin ich zum Singen zur Kirche gegangen. Seit Tagen ueben die Schueler und Studenten fuer ein Fest im Juni ein Lied auf Shona. Seit ich da bin, hab ich schon ganz oft zugesehen bzw. zugehoert. Vor ein paar Tagen hat mir die Sr. Annah eine Kopie dieses Liedes gegeben. Seit ich den Liedtext habe, singe ich meistens mit, soweit ich die Woerter auf Shona aussprechen kann. Ein paar Strophen kann ich mittlerweile ganz gut, ein paar muss ich allerdings noch ueben und erlernen.

Heute hatten wir auch eine Zeitlang wieder keinen Strom, aber fuer mich ist das mittlerweile schon ganz normal, wenn zwischenzeitlich einfach mal das Licht ausgeht :).

Morgen denke ich werde ich wieder in die Schule gehen, bin mir aber noch nicht sicher, welche Klasse ich morgen besuchen werde :).

Heute (30.05.2013) kann ich nur ganz kurz was schreiben, seit heute morgen hatten wir keinen Strom, der ist vorhin zurueckgekommen, aber er ist momentan nicht so stark, weil momentan oefters mal der Strom weg ist.

Ich war heute nicht in der Schule und nicht im Kindergarten, ich habe am Vormittag fuer unsere Kapelle den Blumenschmuck erneuert.

Mittag habe ich der Koechin beim kochen geholfen, und nebenbei hat sie mir etwas Shona gelernt.

Am Abend bin ich wieder zum Singen gegangen. Wenn ich mit meinem Liedtext komme und mitsinge, dann drehen sich immer viele nach mir um, weil sie es nicht glauben koennen das ich mitsinge :).

 

Gestern (31.05.2013), war am Nachmittag ein Mariengottesdienst zum Ende vom Monat Mai, bei einer Grotte, die ganz in der Naehe von der Mission ist. Nach dem Gottesdienst war ich nur kurz daheim, und schon waren wir wieder unterwegs. Wir waren auf einer Geburtstagsfeier von einem Mann der Mitte Mai 70 Jahre alt geworden ist. Ich mag diese Afrikanischen Feiern, davor weiss ich nie was geschieht, weil die Leute hier sehr spontan sind. Als erstes war eine Hausmesse, im Garten des 70 Jaehrigen. Nach der Predigt, haben wir bzw. die ganzen Mitfeiernden einfach so unterm Gottesdienst "Happy Birthday" angestimmt. Das war fuer mich auch neu, das ein Geburtstagslied unterm Gottesdienst gesungen wird. Spaeter wurden wieder ein paar spontane Reden gehalten, von Leuten die einfach so gekommen waren, egal ob man eingeladen ist oder nicht, bei solchen Feiern geht man einfach hin, die Einheimischen laden sich selber ein, und wir haben uns auch selber eingeladen. Auf dem Tisch stand auch ein Geburtstagskuchen, der wurde dann auch geweiht, ( mit Weihwasser hat der Pfarrer nicht gespart :) ). Nach dem Gottesdienst hat es nicht lange gedauert, schon sassen wir im Wohnzimmer, und kaum sassen wir, wuerde auch schon das Essen hereingebracht. Was mir mal aufgefallen ist, die Afrikaner kochen immer auf, als wuerden doppelt soviele Leute zum Essen kommen. Das lustige an solchen Feiern ist immer, ich weiss nie genau was es zum Essen gibt, und da ich es meistens auch nicht verstehe, was mir in Englisch erklaert wird, probier ich meistens von jedem ein bisschen was. Ist immer sehr intressant, nicht zu wissen was man eigentlich isst, geschmacklich war es auf jedem Fall ungewohnlich aber sehr gut. Gegessen wird gewoehnlich mit den Fingern. Danach kommt bei solchen Feiern, immer das Beste. Der Kuchen wird hereinzelepriert. Ich finde des immer echt lustig, wie dann semptliche Afrikaner Singen, Tanzen und Afrikanische Geraeusche von sich geben, dann wird aufgestanden, mitgeklatscht (egal ob man noch das halbe Essen an den Fingern hat, genau gehts sowieso ned :) ). Ich hab mich dann gleich mal beim Geburtstagskind auf Shona fuer die Einladung bzw. fuers Essen bedankt. Das Heimfahren war auch wieder ein Fall fuer sich, im Zweisitzer Auto mit Ladeflaeche,vom Pfarrer,  sind wir zu fuenft unterwegs gewesen. Zwei auf der Ladeflaeche hinten drauf, zwei vorne, und ich bin zwischen den zwei Autositzen vorne drinnen gesessen, genau hinter der Handbremse. Schnell bremsen haette der Pfarrer beim heimfahren nicht duerfen, sonst waere uns der Geburtstagskuchen, von dem wir was mitbekommen haben, quer durch das gesamte Auto geflogen :). Aber zum Glueck musste er nicht bremsen, bei diesen schlechten Strassenverhaeltnissen. Die Afrikanischen Feiern sind fuer mich immer was ganz besonderes, da man nie weiss was geschieht, und da es bei diesen Feiern immer sehr lustig zugeht.

Auf dem Bild das ich ich heute hochgeladen habe, sind die fuenf Kinder abgebildet, von denen ich letzte Woche berichtet habe. Die Kinder die alleine in zwei kleinen Huetten leben und die aelteste die Mutterrolle uebernommen hat. Diese Woche haben sie von uns Schlafsaecke und Decken bekommen. Und heute (01.06.2013) bekommen sie ein richtiges Tor, damit sie ihre Huette richtig verschliessen koennen, und sie bekommen ein Fenster in ihrem Schlafraum, denn bis jetzt war da nur eine Luecke in der Wand, dh. die Kinder haben bestimmt in der Nacht immer richtig gefroren.

Hallo,

Seit einer Woche bin ich jetzt schon in Bondolfi. Die letzten Zweit Tage waren etwas turbulent. Am Sonntag nachmittag hatten wir kein Wasser mehr. Das Wasser kam am Montag vormittag zurueck, gerade wo wir in der Kirche waren. Danach hatten wir eine Ueberschwemmung in der Kueche, weil wir vergessen hatten, den Wasserhahn in der Kueche zuzudrehen.

Den halben Vormittag haben wir dann wieder die Kueche in Ordnung gebracht, weil das Wasser auch ca. 2cm in den Schublaeden gestanden ist. Danach ist uns auch noch der Strom abhanden gegangen. Dafuer hatten wir ja jetzt wieder genuegend Wasser :). Aber am Nachmittag war das Wasser auch wieder weg. Wenn kein Srom da ist dann funktioniert die Pumpe fuer das Wasser nicht. War fuer mich auch mal eine interessante Erfahrung, kein Wasser und kein Strom zu haben.

 

Heute (14.05.2013)  war ich wieder im Kindergarten, war wieder sehr schoen. An jeder meiner Haende sind mindestens 5 Kinder gehangen.

Gestern (13.05.2013)  war ich mit Sr. Annah am Sportplatz. Ich durfte mit den Schuelern Volleyball mitspielen. War echt schoen.

Maria

Gestern (14.05.2013) Nachmittag war ich mit Sr. Katharina in der Village draussen. Die Village befindet sich ausserhalb des Dorfes und sind kleine Doerfer der Einheimischen. Ich durfte mir ein typisch afrikanisches Haus bzw. eine Huette ansehen. War sehr interessant, da diese Huette doch ganz anders war, wie daheim. Alles ist viel einfacher und man sieht das die Einwohner doch zum Teil ziemlich arm sind. Beim Heimgehen haben wir uns dann gleich mal verlaufen, und sind dann irgendwo im nirgendwo gestanden :).

Heute (15.05.2013) war ich am Vormittag im Kindergarten. Ich habe den Kindergarten kurz vorm Heimgehen mit einem typisch afrikanischen Besen saubergemacht. Des war wie a Strohbesen oder so was aehnlichs, aber ohne Stiel, war ganz interessant.

Gestern Abend (16.05.2013), waren Sr. Wilfrieda und ich beim Bischof. Er hat seine 14 jaerige Amtszeit in Masvingo gefeiert. Ich fand die Feier sehr lustig, gleichzeitig aber irgendwie komisch. Der Raum war gedeckt, wie wenn man zu einem Kindergeburtstag geht, an den Fenstern sind bunte Luftballons gehangen. Vorne war ein Bild vom Bischof aufgestellt und dahinter Plastikblumen.

Als wir ankamen, haben wir ein Geburtstagslied zur seiner Amtszeit gesungen. Danach gabs das Essen. Fuer ca. 25 weiteren Personen (Klosterschwestern, Pater und Pfarrer) und uns. Das Essen war sehr gut, aber von der Menge her haette man leicht ca. 60 oder 70 Personen versorgen koennen. Anschliessend gingen wir nach draussen um die Nachspeisen zu holen. Der Kuchen wurde dann richtig reinzelepriert, mit einen Gesang und mit viel Applaus. Auf dem Kuchen ist sogar Happy Birthday zur 14 jaerigen Amtszeit auf Englisch gestanden. Danach wurde eine Person ( in diesem Fall war es die Sr. Wilfrieda) auserwaehlt, um den Kuchen mit dem Bischof anzuschneiden. Aber erst wurde er schoen angeschnitten und dann aber ganz einfach in kleinen Schuesseln serviert. Anschliessend war Geschenkeuebergabe. Der Bischof hat von irgendjemanden ( hab ich leider nicht verstanden) einen Kuehlschrank geschenkt bekommen, und noch so ein paar Pakete. Danach wurde Geld dem Bischof gegeben, aber zu jedem Schein musste der Ueberbringer irgendwas sagen. Da war auch ein Pfarrer oder Pater der hat gezahlt, damit ich eine kleine Rede fuer den Bischof halte. Ich war aber darauf gar nicht vorbereitet, und ausserdem hab ich ueberhaupt nicht verstanden was man eigentlich sagen soll. Ich hab dann gefragt, ob ich auch auf Deutsch eine Rede halten kann. Und da mich sowieso niemand verstanden hat und ich auch nicht verstanden hatte, ueber was ich eine Rede halten soll, hab ich einfach ueber das Land die schoenen Blumen und ueber die Gegend, und etwas ueber mich erzaehlt, das ganze dann vor dem Bischof und auf bayrisch. Es ist ja sowieso nicht mehr so genau gegangen, weil zum Teil jeder aus der Flasche getrunken hat obwohl Glaesser dagestanden sind, der Wein in einem Gefaess gereicht wurde, der mich eher an einer kleinen Nachbildung eines Fussballpokales erinnert hat, und die anwesenden Gaeste sich irgendwelche lustigen Sachen erzaehlt haben, weil sehr oft und sehr viel gelacht wurde, auch noch als uns dann das Licht ausging und wir fuer kurze Zeit im Dunkeln sassen. Aber die Feier war wirklich sehr lustig, aber zum Teil hatte ich eher das Gefuehl in einer Wirtschaft oder im Dultzelt in Bayern zu sein. Aber stattdessen waren wir ja beim Bischof und haben ja immerhin seine 14 jaehrige Amtseinfuerung gefeiert. Ich moechte ja nur zu gerne wissen, wie gross er dann feiert wenn er 15, 25 oder 30 Jahre im Amt ist :)).

 

Vorgestern (17.05.2013) Nachmittag, war ein Gottesdienst fuer einen verstorbenen Mann der jahrelang in Bondolfi unterrichtet hat. Er ist vor ca. einem halben Jahr an Krebs erkrankt, und diese Woche im Alter von 61 oder 62 gestorben. Gestern (18.05.2013) war die Beerdigung an seinem Anwesen. Dazu mussten wir ca. 1 Stunde zuerst noch Strasse und dann irgendwann querfeldein ueber viele Steine und bergauf, bergab quer durch die Landschaft fahren.

Die Beerdigungen sind dort ganz anders als bei uns. Zuerst war nochmal ein Gottesdienst von ca. eineinhalb Stunden. Danach wurde der Sarg geoeffnet, und die Leute konnten an den offenen Sarg nochmal vorbeigehen, und sich von dem Verstorbenen verabschieden. Viele Frauen die an dem Sarg vorbei gingen, haben danach geschrien, ich bin nicht vorbeigegangen, das waere mir zuviel geworden.

Danach ist man zu der Stelle im Garten gegangen, wo der Sarg in die Erde gelassen wurde. Und anschliessend waren ewig lange Ansprachen, von Verwandten und Leute die den verstorbenen gekannt haben. Erst als es zum regnen bzw. schuetten angefangen hat, war die Beerdigung zu Ende. ( ich denke wenn es nicht geregnet haette, waeren noch viel mehr Ansprachen gewesen). Danach gab es fuer alle Personen die zur Beerdigung gekommen waren ( ich schaetze es waren um die 500 Leute) was zu Essen. Es gab typisch Afrikanische Speisen, die wir mit den Fingern gegessen haben. War eine neue Erfahrung fuer mich.

Leider mussten wir die furchtbar schlechte Strasse wieder zurueck fahren, die durch das es geregnet hatte, noch rutschiger und schlechter zu befahren war als zuvor. Ausserdem sind wir in einem Auto fuer 5 Personen zu acht unterwegs gewesen (2 vorne, 3 hinten und drei Frauen haben wir noch auf der hinteren Ladeflaeche (Kofferraum) untergebracht).

Gestern hat es auch zum ersten Mal seit ich hier in  Bondolfi bin geregnet, daraufhin ist uns der Strom ausgefallen.

Schoene Pfingstfeiertage!

Maria

 

 

Lächelnd

1. Woche

Hallo ich bin in bondolfi yut anekommen, der fluy war etwas anstrenyend, aber ansonsten yanz schoen.

Bitte bei dem Text statt dem y dem Buchstaben zwischen dem f und dem h einsetzen, da dieser Buchstabe nicht immer yet oder manchmal nur yanz schwer. Das macht das Email schreiben erst recht interessant vorallem wenn man eine ymx Email Adresse hat. Mir yeht es yany yut, heute war es yut warm, eher wie bei uns im Sommers. Ich konnte schon einiye Eindrucke sammeln, muss mich allerdinys noch etwas einyewoennen, aber ich denke das bekomme ich schnell hin.

Heute (08.05.2013)  hab ich das Dorf mir anyesehen, und moryen darf ich in den Kinderyarten mit.

Viele yuesse und viel Spass beim Buchstaben richtiy einsetzen.

Maria

Hallo, Yestern (09.05.2013)  war ich im Kinderyarten, da war es sehr schoen. Wollte mit ein paar Kindern eine Runde um den Kinderyarten laufen, aber kaum drehte ich mich um, waren auf einmal ca. 80 Kinder hinter mir her. War echt lustiy.

Heute (10.05.2013)  yab es Fisch zu essen, die letzten paar Taye yab es immer Fleisch. Am Abend yab es Nudeln mit Kaese ueberbacken, und so eine Art Pizza mit Yemuese und Fisch drauf. War wirklich yut. Moryen darf ich mit der Koechin Kaiserschmarrn kochen, da ich und Sr. Katharina moryen Mittay alleine sind, und wir beide nicht jeden Tay Fleisch essen muessen :). Maria

Heute (12.05.2013)  hatten wir hier in bondolfi einen Freiluftgottesdienst. Der war sehr schoen. Er hat ca. zwei Stunden gedauert, der Pfarrer hat auf Shona gepredigt, es muss aber irgendwas lustiges gewesen sein, weil die Leute unter der Predigt immer wieder gelacht haben.

Seit heute nachmittag haben wir kein fliessendes Wasser, aber wir kommen noch ganz gut ohne zurecht.

Das kochen mit der Koechin, war gar nicht so einfach, war aber ganz schoen, ich hab sie nicht verstanden, sie hat mich nicht verstanden. Die Zutaten hab ich im Lexikon Deutsch/Englisch zusammengesucht, und sie hat mir den Ofen per Hand und Fuss erklaert. Letztendlich war das Essen ganz gut, und sie hat mir gezeigt, wie man Afrikanisch kocht.

v. l.: Sr. Marika, Sr. Franziska, Sr. Chiara, Sr. Conrada, Sr. Blanca, Sr. Edith