Sr. Maria Regis

Name:                                  Sr. Maria Regis

                                                     files/hlk/gfx/Aktuell/Schwester der Woche/Sr. Maria Regis (356x551).jpg

Geburtsjahr:                          1935

 

Heimatort/-land:                    Nöham bei Pfarrkirchen/ Niederbayern

 

Eintritt in die Kongregation:     1957

 

Erlernter Beruf:                      Verkäuferin, Erzieherin

_________________________________________________________________________________________

1. Was war (oder ist) Ihre Haupttätigkeit im Orden?

Erzieherin in einem Konvikt (in Wien)

Leitung eines Bildungshauses

Verschiedene Aufgaben in der Pfarrei

2. Welche Aufgaben erledigen (oder erledigten) Sie am liebsten?

Mitten unter den Menschen zu sein - ein offenes Ohr zuz haben für ihre Anliegen und Sorgen, ist mir nach wie vor wichtig.

3. Was ist für Sie das Wichtigste in Ihrem Alltag?

Aus der Freude und Kraft Gottes zu leben und "tun, was der Tag verlangt".

4. Wie kam es zu der Entscheidung Ordenschristin zu werden?

Eigentlich wollte ich eine Familie gründen.

Doch dann kam alles anders. - Mein Bruder war 15, wollte studieren und Priester werden, bekam aber vom Vater keine Erlaubnis (Er sollte daheim den kleinen Bauernhof übernehmen). "Dann geh einfach ich", sagte ich zu meinen Eltern. Und dieses Wort ließ mich nicht mehr los -  bis ich schließlich Jesus mein Jawort gab - und mich entschied ins Kloster zugehen.

Durch wunderbare Fügung bin ich dann mit 22 Jahren bei den Schwestern vom Hl. Kreuz in Altötting eingetreten. Vier Jahre später durfte auch mein Bruder von zu Hause weg. Er trat bei den Redemptoristen in Gars am Inn ein.

5. Welcher Verzicht fiel Ihnen am schwersten?

Der Verzicht auf eine eigene Familie - aber dafür habe ich das Hundertfache erhalten - ein wirklich erfülltes Leben in der Freundschaft mit Christus.

6. Was empfinden Sie für sich als größte Bereicherung im Leben als Ordensfrau?

In innerer Freiheit und aus einer tiefen Gottverbundenheit für die Menschen da sein zu dürfen.

7. Wer oder was inspiriert Sie am meisten?

Das Leben und Wirken des gekreuzigten und auferstandenen Christus und

1 Joh 3,2: "Wir werden ihn sehen, wie er ist."

8. Wenn Sie einen Wunsch frei hätten, wie sähe der aus?

Ich wünsche mir sehr und bete darum, dass einige junge Frauen dem Ruf Gottes folgen und sich den Schwestern vom Heiligen Kreuz anschließen.

9. Welches Lieblingsgebet begleitet Sie?

Meine Hoffnung und meine Freude,

meine Stärke, mein Licht.

Christus meine Zuversicht

auf dich vertrau' ich und fürcht' mich nicht.

10. Welche Lebensweisheit/Lebenserfahrung hat Sie durchs Leben getragen oder möchten Sie weitergeben?

Unbedingtes Vertrauen auf Gott.

Er macht alles gut.

Er geht alle Wege mit.

Sr. Annette

Name:                                  Sr. Annette

                                                     files/hlk/gfx/Aktuell/Schwester der Woche/Sr. Annette.jpg

Geburtsjahr:                          1946

 

Heimatort/-land:                    Bayern

 

Eintritt in die Kongregation:     1963

 

Erlernter Beruf:                      Erzieherin

_________________________________________________________________________________________

1. Was war (oder ist) Ihre Haupttätigkeit im Orden?

45 Jahre Leitung einer Kindertagesstätte;

3 Jahre als pädagogische Unterstützung in einigen Kindertagesstätten

2. Welche Aufgaben erledigen (oder erledigten) Sie am liebsten?

Mit Liebe und "Leidenschaft" im Dienst der mir Anvertrauten zu sein.

3. Was ist für Sie das Wichtigste in Ihrem Alltag?

Freundschaft mit IHM zu pflegen. Die Persönliche Begegnung mit Jesus Christus zu erneuern.

Sich von IHM finden lassen, IHN jeden Tag aufs Neue zu suchen.

4. Wie kam es zu der Entscheidung Ordenschristin zu werden?

Als junge Christin fühlte ich mich von der Liebe und Freundschaft zu Christus so hingezogen, dass ich gar nicht anders konnte, als ihm zu folgen - ihm zu sagen: "Herr, hier bin ich!"

5. Welcher Verzicht fiel Ihnen am schwersten?

In dieser Frage möchte ich antworten, Gott wußte um mein Ringen. Ich vertraute auf ihn, dass ER als der gute Hirte bei mir ist und mich unter seinem Segen und Schutz geborgen fühle.

6. Was empfinden Sie für sich als größte Bereicherung im Leben als Ordensfrau?

Dass Gott mich in seinen Dienst gerufen hat, Zeugnis zu geben von seiner Liebe und diese frohe Botschaft an die Menschen weiterschenken darf - das macht mich froh und frei.

Eine tragende Säule ist für mich die Schwesterngemeinschaft, wo ich mich angenommen und geborgen fühle.

7. Wer oder was inspiriert Sie am meisten?

Mich begleitet in besonderer und vertrauter Weise das Bild vom "guten Hirten" und der Psalm 23.

Ich darf mich dem guten Hirten täglich anvertrauen. Er gibt mir Kraft, Halt, Geborgenheit, Trost und Freude.

Er begleitet mein Leben in der Zuversicht des Glaubens, der Hoffnung und der Liebe.

8. Wenn Sie einen Wunsch frei hätten, wie sähe der aus?

Wunsch und Bitte zugleich (aus dem Gebet zu Mutter Bernarda):

"Führe Frauen zu uns, die Gott zur Nachfolge und zum Dienst in seine Kirche berufen hat."

9. Welches Lieblingsgebet begleitet Sie?

Nimm mich in deine Arme,

bleibe in meiner Nähe,

führe mich mit deiner Liebe,

drück mich fest an dein Herz!      (Text eines Liedes)

 

In dieses "Bittgebet" nehme ich alle Menschen mit hinein, die mit ihren Anliegen zu mir kommen.

10. Welche Lebensweisheit/Lebenserfahrung hat Sie durchs Leben getragen oder möchten Sie weitergeben?

Geborgensein in Gottes Hand ist etwas wunderbares.

Dieses "Geborgensein in Gottes Hand" wünsche ich einem Jeden und Jeder.

Gott sagt einem von uns: "Du bist wertvoll, kostbar und einzigartig", "Du bist ein einzigartiger Gedanke Gottes."

Sr. Salutaris

Name:                                  Sr. Salutaris

                                                     files/hlk/gfx/Aktuell/Schwester der Woche/Schwestern 008.JPG

Geburtsjahr:                          1931

 

Heimatort/-land:                    Oberfeldkirchen bei Trostberg, Bayern

 

Eintritt in die Kongregation:     1951

 

Erlernter Beruf:                      Näherin

_________________________________________________________________________________________

1. Was war (oder ist) Ihre Haupttätigkeit im Orden?

Ich arbeitete im 2 Jahre im hauswirschaftlichen Bereich in unserem Kinderheim in Büchlberg und war dann 51 Jahre in Rom. Wir hatten einen kleinen Konvent in einem amerikanischen Priesterhaus. Ich war hauptsächlich im Nähzimmer und der Waschküche tätig.

2. Welche Aufgaben erledigen (oder erledigten) Sie am liebsten?

Ich helfe wo es nötig ist. Das Nähen war und ist meine liebste Beschäftigung.

3. Was ist für Sie das Wichtigste in Ihrem Alltag?

Die Hl. Messe und das Gebet.

4. Wie kam es zu der Entscheidung Ordenschristin zu werden?

Nach der Schule lernte ich den Schneiderberuf. Es bestand die Überlegung, ob ich mich selbständig machen sollte, doch in mir tauchte immer mehr der Klostergedanke auf. Ich kannte eine Schwester vom Heiligen Kreuz, die aus meinem Heimatort stammte, sie gefiel mir immer.

Bei Exerzitien im Franziskushaus Altötting nutzte ich die Mittagszeit, um ins "Kreszentiaheim" in die Anbetungskirche der Schwestern zu gehen. Die Ewige Anbetun hat mir immer schon zugesagt.

Als mein Vater sah, dass es mich sehr stark zu den Schwestern zog, stimmte er zu. Meine Mutter hat meine Hingezogenheit immer schon unterstützt.

5. Welcher Verzicht fiel Ihnen am schwersten?

Ein Leben als Ordensfrau war das, was ich wollte. Ich empfand keinen Verzicht.

6. Was empfinden Sie für sich als größte Bereicherung im Leben als Ordensfrau?

Zeit für das Gebet und die Betrachtung zu haben, sowie täglich die Messe im Haus besuchen zu können, ist für mich eine sehr große Bereicherung. Heutzutage ist es für ältere Leute kaum möglich täglich die Messe zu besuchen, da mit den Pfarrverbänden oft weite Wege verknüpft sind. Hier ist das anders.

Was kirchlich ist, macht mich glücklich; gerade auch die Beichte ist mir sehr wertvoll.

7. Wer oder was inspiriert Sie am meisten?

Das geistliche Leben in Rom hat mir besonders zugesagt. Dort wird der Glaube und das Leben nicht so "stramm" gelebt wie hier in Deutschland.

In Rom konnte ich Papstwahlen miterleben, an Begräbnissen, Heiligsprechungen oder auch Papstaudienzen teilnehmen.

In Rom habe ich auch das Autofahren gelernt und blieb all die Jahre unfallfrei. Der Straßenverkehr ist dort auch nicht so stramm geregelt wie hier. Ich habe es gemocht.

In meiner Noviziatszeit hatte ich schon Spanisch gelernt, ich wäre für die Mission bereit gewesen. Ich kam nicht in die Mission, aber die Kenntnisse in Spanisch waren mir sehr hilfreich um die italienische Sprache zu erlernen. Noch heute mache ich meine Schriftbetrachtungen auf Italienisch.

8. Wenn Sie einen Wunsch frei hätten, wie sähe der aus?

Ich bin wunschlos glücklich. Würde ich wieder nach Rom geschickt werden, würde ich natürlich gehen.

9. Welches Lieblingsgebet begleitet Sie?

Hingabegebete sind es.

10. Welche Lebensweisheit/Lebenserfahrung hat Sie durchs Leben getragen oder möchten Sie weitergeben?

Wenn man mit Gott verbunden ist, gibt das Kraft für 's Leben.

Sr. Elisabeth

Name:                                  Sr. Elisabeth

                                                     files/hlk/gfx/Aktuell/Schwester der Woche/Sr. Elisabeth.jpg

Geburtsjahr:                          1956

 

Heimatort/-land:                    Forst bei Neumarkt/Opf.

 

Eintritt in die Kongregation:     1976

 

Erlernter Beruf:                      Erzieherin

_________________________________________________________________________________________

1. Was war (oder ist) Ihre Haupttätigkeit im Orden?

Ich arbeite als Erzieherin in einem Kindergarten.

2. Welche Aufgaben erledigen (oder erledigten) Sie am liebsten?

Ich bin sehr gerne bei den Kindern.

3. Was ist für Sie das Wichtigste in Ihrem Alltag?

Die Eucharistie und das Wort Gottes sind mir sehr wichtig. Die Begegnung mit Menschen, mich gesendet wissen zu den Menschen in all ihren Sorgen und Nöten, das gehört mit zu dem Wichtigsten für mich.

4. Wie kam es zu der Entscheidung Ordenschristin zu werden?

Ich besuchte die Haushaltungsschule in Velburg, die von Schwestern vom Hl. Kreuz geführt wurde. Mich hat der Gedanke, als Entwicklungshelferin zu arbeiten lange beschäftigt. Durch die Begegnung mit den Schwestern habe ich mir gedacht, diese Lebensform wäre vielleicht auch etwas für mich. So kam es zur Kontaktaufnahme und einem Besuch hier in Altötting. Mir wurde gesagt, es wird keine Schwester mehr ins Ausland gesandt, da es mittlererweile ebenso Missionsaufgaben hier in Deutschland gibt. Junge Schwestern, die ich in Altötting erleben durfte, begeisterten mich, so reifte die Entscheidung in diesem Orden zu bleiben.

Um mich nochmals zu prüfen und zu klären, ob mich nicht doch das "Weltliche" mehr zieht, ging ich vor meinem Eintritt ins Kloster nochmals extra in die Disco. Ich spürte allerdings, dass mich diese Art des Lebens nicht zutiefst berührt. Ich war Landjugend-Mitglied, spielte Theater und hatte immer vor, eine Familie zu gründen. Ins Kloster können andere gehen. Doch ich denke meine Berufung hat jemand erbetet. Ein Gefühl der Hingezogenheit zu Christus wurde immer stärker. So entschied ich mich gegen meine bestehende Beziehung und trat in die Kongregation der Schwestern vom Hl. Kreuz ein, um eine intensive Beziehung zu Christus leben zu können.

5. Welcher Verzicht fiel Ihnen am schwersten?

Das Loslassen von mancher Verbundenheit (Freunde, Gewohnheiten) war nicht leicht. Keine eigene Familie zu haben, erlebte ich manchmal als Verzicht.

6. Was empfinden Sie für sich als größte Bereicherung im Leben als Ordensfrau?

Einen Beruf ausüben zu können, der mich erfüllt ist eine große Bereicherung. Kinder und Jugendliche zu begleiten und Ihnen beistehen zu können, zu mehr Leben führen, das ist mir eine große Freude.

7. Wer oder was inspiriert Sie am meisten?

Unsere Gründerin Mutter Bernarda Heimgartner; sie lebte sehr in der Haltung des Vertrauens auf Gott.

Singen, das geistliche Leben, der geistliche Austausch, auch das Schöne im Leben feiern - das sind Dinge, die mich immer wieder neu "anfeuern".

8. Wenn Sie einen Wunsch frei hätten, wie sähe der aus?

Eine lange Pilgertour machen oder um die ganze Welt reisen.

9. Welches Lieblingsgebet begleitet Sie?

Mein Herr und mein Gott,

nimm alles von mir,

was mich hindert zu dir.

 

Mein Herr und mein Gott,

 gib alles mir,

was mich fördert zu dir.

 

Mein Herr und mein Gott,

nimm mich mir

und gib mich ganz zu eigen dir.  (Nikolaus von der Flüe)

 

10. Welche Lebensweisheit/Lebenserfahrung hat Sie durchs Leben getragen oder möchten Sie weitergeben?

"Der Herr hält Einkehr, wo er leere Gefäße findet", so ein Zitat von Mutter Bernarda.

Alles ist Gnade und Geschenk Gottes. Letztendlich können wir uns selbst nichts geben.

Sr. Felicitas

Name:                                  Sr. Felicitas

                                                     files/hlk/gfx/Aktuell/Schwester der Woche/Sr. Felizitas.jpg

Geburtsjahr:                          1924

 

Heimatort/-land:                    Danzig/nun Polen

 

Eintritt in die Kongregation:     1954

 

Erlernter Beruf:                      Bürokraft

                                           Krankenschwester

_________________________________________________________________________________________

1. Was war (oder ist) Ihre Haupttätigkeit im Orden?

Ich war Büroschwester und erlernte später in St. Gallen den Beruf der Krankenschwester. Viele Jahre arbeitete ich in einem Krankenhaus in Argentinien.

2. Welche Aufgaben erledigen (oder erledigten) Sie am liebsten?

Beide Tätigkeiten mochte ich gerne.

3. Was ist für Sie das Wichtigste in Ihrem Alltag?

Dass ich das Annehme was ich an Aufgaben bekomme, war und ist mir wichtig.

4. Wie kam es zu der Entscheidung Ordenschristin zu werden?

Ich erinnere mich auch, dass ich schon in meiner Kindheit mit meinem Vater das Kirchenblatt "Lebe mit der Kirche" gelesen habe. Für 10 Pfennige gab es dieses kleine Geheft. Es waren Gebete auf Latein und Deutsch abgedruckt. So lernte ich die "Kirchensprache" etwas.

Nach dem Krieg arbeitete ich viele Jahre in einem Krankenhaus der Vinzentinerinnen.

Eine schon ältere Mitarbeiterin aus dem Hauswirtschaftsbereich warb, dass ich eine Förderin der "Ewigen Anbetung" werde. Das war ein monatlich erscheinendes Ordensblatt, herausgegeben von den Schwestern vom Heiligen Kreuz. Durch das Abonnement und meinem Interesse für die Mission kam ich zu der Entscheidung in diesen Orden einzutreten, zum Bedauern der Vinzentinerinnen.

5. Welcher Verzicht fiel Ihnen am schwersten?

Da fällt mir nichts ein.

6. Was empfinden Sie für sich als größte Bereicherung im Leben als Ordensfrau?

Ich darf in der Gewissheit leben, ich bin am richtigen Ort.

7. Wer oder was inspiriert Sie am meisten?

Jesus

8. Wenn Sie einen Wunsch frei hätten, wie sähe der aus?

Ich kann keinen nennen.

9. Welches Lieblingsgebet begleitet Sie?

"Jungfrau Mutter Gottes mein"

Das "Vater unser"

und Stoßgebete wie: "Mein Jesus Barmherzigkeit"   "Heiligstes Herz Jesu, ich vertraue auf dich."

10. Welche Lebensweisheit/Lebenserfahrung hat Sie durchs Leben getragen oder möchten Sie weitergeben?

Wir dürfen stets auf Gott vertrauen; er macht es schon richtig.

Sr. Piera

Name:                                  Sr. Piera

                                                     files/hlk/gfx/Aktuell/Schwester der Woche/Sr. Piera.JPG

Geburtsjahr:                          1948

 

Heimatort/-land:                    Hohenburg

 

Eintritt in die Kongregation:     1966

 

Erlernter Beruf:                      Krankenschwester

_________________________________________________________________________________________

1. Was war (oder ist) Ihre Haupttätigkeit im Orden?

Die Kranken- und Altenpflege war und ist meine Tätigkeit. 30 Jahre arbeitete ich in unserem Altenheim in Rom.

2. Welche Aufgaben erledigen (oder erledigten) Sie am liebsten?

Was zu tun ist, ist zu tun. Mir war und ist stets wichtig, den Menschen zu helfen.

3. Was ist für Sie das Wichtigste in Ihrem Alltag?

Dass ich meine Arbeit richtig mache.

4. Wie kam es zu der Entscheidung Ordenschristin zu werden?

Ich bin in einem christlichen Umfeld aufgewachsen. Der Glaube wurde geprägt durch meine Eltern und meine Heimatgemeinde .

Ich hatte eine Taufpatin, die mir stets von der Mission vorschwärmte. Sie selbst wollte in die Mission gehen, musste aber aus gesundheitlichen Gründen den Orden wieder verlassen.

Schwestern vom Heiligen Kreuz erlebte ich in meiner ganzen Kindheit und Jugend; so z.B. im Kindergarten, der Schule, in Winterkursen.

Es gibt auch ein Erlebnis aus meiner Kindheit, das für mich bedeutend war. Meine Familie ist einige Kilometer umgezogen und in den Umzugstagen musste ich noch die alte Schule besuchen. Den Schulweg legte ich mit dem Fahrrad zurück. Auf halbem Weg liegt eine Wallfahrtskirche und ganz in der Nähe dieser Kirche sprang mir die Kette aus dem Fahrrad.  Ich war erst sieben oder acht Jahre alt und wusste mir nicht zu helfen. Ich bat die Mutter Gottes um ihre Hilfe und gelobte: "Wenn Du mir jetzt hilfst, gehe ich jeden Tag in die Messe und spreche wenn ich eine Kirche besuche ein Vater unser." Die Kette ließ sich dann problemlos einspannen und ich stand zu meinem Gelöbnis. Als die Berufsschulzeit sich dem Ende neigte und sich zeigte, dass es mir nicht möglich sein wird, zu meiner Arbeit auch jeden Tag die Messe zu besuchen, kam in mir der Gedanke auf, ins Kloster zu gehen.

5. Welcher Verzicht fiel Ihnen am schwersten?

Keine eigene Familie zu haben.

6. Was empfinden Sie für sich als größte Bereicherung im Leben als Ordensfrau?

Das Eingebunden sein und das religiöse Leben, das mir immer schon sehr wichtig war.

7. Wer oder was inspiriert Sie am meisten?

Christus und das Evangelium. 

Das Kirchenjahr mit seinen Prägungen und Feierlichkeiten begeistert mich immer noch.

Und natürlich auch der Heilige Petrus, denn seinen Namen trage ich ja.

8. Wenn Sie einen Wunsch frei hätten, wie sähe der aus?

Ich wünsche mir, dass ich noch lange die geistige und körperliche Kraft bekomme um in unserer Gemeinschaft meine Dienste verrichten zu können.

9. Welches Lieblingsgebet begleitet Sie?

Schutzengelgebete

10. Welche Lebensweisheit/Lebenserfahrung hat Sie durchs Leben getragen oder möchten Sie weitergeben?

Das Vertrauen auf Gott trägt durchs Leben. Er hält was er verspricht.

Sr. Christine

Name:                                  Sr. Christine

                                                     files/hlk/gfx/Aktuell/Schwester der Woche/Sr. Christine (670x800).jpg

Geburtsjahr:                          1935

 

Heimatort/-land:                    Bad Reichenhall

 

Eintritt in die Kongregation:     1957

 

Erlernter Beruf:                      Verkäuferin

                                           Erzieherin

_________________________________________________________________________________________

1. Was war (oder ist) Ihre Haupttätigkeit im Orden?

Ich arbeitete als Erzieherin im Kinderheim.

2. Welche Aufgaben erledigen (oder erledigten) Sie am liebsten?

Die Ausflüge mit den Kindern waren immer etwas Besonderes. Wir übten auch immer wieder Volkstänze ein, die dann auch aufgeführt wurden, das war schön.

3. Was ist für Sie das Wichtigste in Ihrem Alltag?

Die Gemeinschaft.

4. Wie kam es zu der Entscheidung Ordenschristin zu werden?

Ich arbeitete in München als Milchverkäuferin bei meinem Onkel. Mir war klar, das kann nicht alles sein. Durch die Unterstützung und Bestärkung eines jungen Pfarrers in München habe ich mich für den Schritt in den Orden entschieden.

Einige meiner Verwandten waren auch Ordensleute: Zwei Tanten waren Schwestern, ein Onkel war Kapuziner.  Somit hatte ich auch Vorbilder.

5. Welcher Verzicht fiel Ihnen am schwersten?

Mir fällt nichts Konkretes ein.

6. Was empfinden Sie für sich als größte Bereicherung im Leben als Ordensfrau?

Die Profess - die Verbindlichkeit die man eingeht - war für mein Leben eine Bereicherung. Man gehört wo dazu.

7. Wer oder was inspiriert Sie am meisten?

Die Mutter Gottes war mir immer schon wichtig.

8. Wenn Sie einen Wunsch frei hätten, wie sähe der aus?

Dass ich gesund bleibe und ein bisschen arbeiten kann.

9. Welches Lieblingsgebet begleitet Sie?

Das Gegrüßet seist du Maria

10. Welche Lebensweisheit/Lebenserfahrung hat Sie durchs Leben getragen oder möchten Sie weitergeben?

Ein Miteinander ist im Leben wichtig. Die Religion, der Glaube fördert den Zusammenhalt.

Sr. Konradine

Name:                                  Sr. Konradine

                                                     files/hlk/gfx/Aktuell/Schwester der Woche/Sr. KonradineIMG_2956 (600x800).jpg

Geburtsjahr:                          1958

 

Heimatort/-land:                    Malgersdorf, Bayern

 

Eintritt in die Kongregation:     1982

 

Erlernter Beruf:                      Hauswirtschafterin

_________________________________________________________________________________________

1. Was war (oder ist) Ihre Haupttätigkeit im Orden?

Ich arbeite im hauswirschaftlichen Bereich als Bäckerin.

2. Welche Aufgaben erledigen (oder erledigten) Sie am liebsten?

Ich backe sehr gerne Brot, weil da "Leben" drin ist.

3. Was ist für Sie das Wichtigste in Ihrem Alltag?

Das Gebet, die Gemeinschaft und die Gespräche mit den Mitschwestern. Mir ist auch wichtig, meine Arbeit sehr aufmerksam und bewusst zu machen.

4. Wie kam es zu der Entscheidung Ordenschristin zu werden?

Mein Heimatpfarrer hat in einer seiner Predigten einen Lebenslauf einer Schwester vom Heiligen Kreuz vorgelesen. Diese Lebensbeschreibung war in der Ordenszeitschrift "Ewige Anbetung" veröffentlicht worden.

Diese Predigt gab mir einen Denkanstoß. Der Gedanke, dass das vielleicht auch eine Lebensform für mich sein könnte, ließ mir keine Ruhe mehr. Nach einiger Überlegungszeit fuhr ich dann nach Altötting um meine Überlegungen in die Tat umzusetzen.

5. Welcher Verzicht fiel Ihnen am schwersten?

 Vor meinem Eintritt empfand ich als größten Verzicht, dass ich jetzt wohl nie mehr in die Berge fahren oder Ausflüge machen kann.  [Dem ist aber nicht so.]

Das ländliche Leben, die "Freiheit und Weite" hinter sich lassen, fiel mir nicht leicht. Als Verzicht erlebte ich auch keine eigene Familie zu haben.

6. Was empfinden Sie für sich als größte Bereicherung im Leben als Ordensfrau?

Die Gemeinschaft ist für mich eine große Bereicherung. Es gibt Einiges, was ich alleine nicht Tun könnte.

7. Wer oder was inspiriert Sie am meisten?

Bruder Konrad und seine Treue im Alltäglichen. Seine Klugheit beeindruckt mich ebenfalls.

8. Wenn Sie einen Wunsch frei hätten, wie sähe der aus?

Eine Wallfahrt/Reise nach Rom machen.

9. Welches Lieblingsgebet begleitet Sie?

Mein Herr und mein Gott,

nimm alles von mir,

was mich hindert zu dir.

 

Mein Herr und mein Gott,

 gib alles mir,

was mich fördert zu dir.

 

Mein Herr und mein Gott,

nimm mich mir

und gib mich ganz zu eigen dir.  (Nikolaus von der Flüe)

 

Besonders gerne bete ich auch den "Großen Wettersegen"; da steckt alles drin wofür ich beten möchte.

10. Welche Lebensweisheit/Lebenserfahrung hat Sie durchs Leben getragen oder möchten Sie weitergeben?

Es geht immer wieder weiter, wenn es auch manchmal aussichtslos zu sein scheint.

 

Sr. Wiltrudis

Name:                                  Sr. Wiltrudis

                                                     files/hlk/gfx/Aktuell/Schwester der Woche/Sr. Wiltrudis (725x800).jpg

Geburtsjahr:                          1928

 

Heimatort/-land:                    Bobingen; Schwaben

 

Eintritt in die Kongregation:     1950

 

Erlernter Beruf:                      Lebensmittelverkäuferin

                                           Erzieherin

_________________________________________________________________________________________

1. Was war (oder ist) Ihre Haupttätigkeit im Orden?

Ich arbeitete als Erzieherin in Büchlberg.

Vor etwas mehr als 50 Jahren durfte ich in Hutthurm (Bayr. Wald) einen Kindergarten aufbauen.

2. Welche Aufgaben erledigen (oder erledigten) Sie am liebsten?

Die Arbeit mit den Kindern hat mir viel Freude gemacht; den Kindern einen guten Umgang miteinander vorleben, war mir wichtig.

3. Was ist für Sie das Wichtigste in Ihrem Alltag?

Das Gebet, das Essen und die Gemeinschaft. Ich musiziere auch sehr gerne.

4. Wie kam es zu der Entscheidung Ordenschristin zu werden?

Ich wollte eine sinnvolle Aufgabe in meinem Leben. Durch die monatlich erschienene Ordenszeitschrift "Ewige Anbetung" bin ich auf die "Schwestern vom Hl. Kreuz" aufmerksam geworden.

5. Welcher Verzicht fiel Ihnen am schwersten?

Versetzungen waren nicht so leicht.

6. Was empfinden Sie für sich als größte Bereicherung im Leben als Ordensfrau?

Die Gemeinschaft und, dass ich hier sehr gut versorgt bin.

7. Wer oder was inspiriert Sie am meisten?

An den Hl. Antonius bete ich oft.

8. Wenn Sie einen Wunsch frei hätten, wie sähe der aus?

Dass es im Kindergarten Hutthurm gut weiter geht.

9. Welches Lieblingsgebet begleitet Sie?

"Lieber Gott mach mich fromm, dass ich in den Himmel komm."

"O Maria hilf, o Maria hilf!
O Maria hilf doch mir!
Ein armer Sünder kommt zu dir.
Im Leben und im Sterben
lass mich nicht verderben,
lass mich in keiner Todsünd' sterben.
Steh mir bei im letzten Streit,
o Mutter der Barmherzigkeit!
Amen."

10. Welche Lebensweisheit/Lebenserfahrung hat Sie durchs Leben getragen oder möchten Sie weitergeben?

Man braucht ein Gebet, an dem man "hängen" bleibt.

Sr. Herta

Name:                                  Sr. Herta

                                                     files/hlk/gfx/Aktuell/Schwester der Woche/Sr. Herta.JPG

Geburtsjahr:                          1939

 

Heimatort/-land:                    Bayern

 

Eintritt in die Kongregation:     1957

 

Erlernter Beruf:                      Fachlehrerin für Handarbeit (Zusatzausbildung für Heimerziehung)

_________________________________________________________________________________________

1. Was war (oder ist) Ihre Haupttätigkeit im Orden?

Ich gab Handarbeitsunterricht und war in der Heimerziehung tätig

2. Welche Aufgaben erledigen (oder erledigten) Sie am liebsten?

Ich habe mich sehr gerne mit den Jugendlichen beschäftigt.

Handarbeiten mache ich nach wie vor sehr gerne.

3. Was ist für Sie das Wichtigste in Ihrem Alltag?

Die Liturgie mitgestalten und die Verbindung mit Gott pflegen.

4. Wie kam es zu der Entscheidung Ordenschristin zu werden?

Der Ruf Christi zum Ordensleben wurde immer stärker und ich gab meine Antwort.

5. Welcher Verzicht fiel Ihnen am schwersten?

Meine Mutter zu verlassen war schwer, weil mein Vater kurz vorher verstoben ist.

6. Was empfinden Sie für sich als größte Bereicherung im Leben als Ordensfrau?

Den Halt und die Hilfe durch das Gemeinschaftsleben.

7. Wer oder was inspiriert Sie am meisten?

Unsere Kreuzesspiritualität "Im Kreuz ist Heil" und unsere franziskanische Ausrichtung.

8. Wenn Sie einen Wunsch frei hätten, wie sähe der aus?

So gesund zu werden und bleiben, dass ich meine Aufgaben im Dienst der Mitschwestern weiterhin erfüllen kann.

9. Welches Lieblingsgebet begleitet Sie?

Vater,

im Namen Jesu bitte ich dich

um deine Führung für heute,

für alle Tage meines Lebens

und durch den Tod hindurch bis ....

Ich lobe und preise dich, du großer, allmächtiger, barmherziger und heiliger Gott.

Ich bete dich an - "Ganz dein".

10. Welche Lebensweisheit/Lebenserfahrung hat Sie durchs Leben getragen oder möchten Sie weitergeben?

Sich der Führung Gottes ganz überlassen, trägt durchs Leben.

Alles Schwere in meinem Leben hat Gott zum Segen verwandelt.

Sr. Maria Elisabeth

Name:                                  Sr. Maria Elisabeth

                                                     files/hlk/gfx/Aktuell/Schwester der Woche/Sr. Maria Elisabeth.JPG

Geburtsjahr:                          1937

 

Heimatort/-land:                    Nutteln in Oldenburg, Niedersachsen

 

Eintritt in die Kongregation:     1957

 

Erlernter Beruf:                      Damenschneiderin

_________________________________________________________________________________________

1. Was war (oder ist) Ihre Haupttätigkeit im Orden?

Was war: Lehrerin für Hauswirtschaft

             Schneiderin in der Mission als Hilfe zur Selbsthilfe.

Was ist:  Ich habe ich verschiedene Dienst im Provinzhaus:

Spüldienst, Autofahrten einteilen und erledigen, betagte Schwestern betreuen,

2. Welche Aufgaben erledigen (oder erledigten) Sie am liebsten?

Ich erledige alle Arbeiten gerne.

3. Was ist für Sie das Wichtigste in Ihrem Alltag?

Unser geordneter Tagesplan: – hl Messe, Gebete, Stille; es gibt mir Gelegenheit für innere und persönliche Beziehung mit Gott.

4. Wie kam es zu der Entscheidung Ordenschristin zu werden?

Während meiner Ausbildung zur Damenschneiderin ging ich jeden Morgen zur hl. Messe (wie auch meine Meisterin).

Ich besuchte oft das Grab meiner Mutter – (die schon mit 37 Jahren gestorben ist, als ich 8 Jahre war) um für meine Zukunft zu beten.

5. Welcher Verzicht fiel Ihnen am schwersten?

Der Abschied von besonderen Freunden,  das Tanzen.

Keine eigenen Kinder zu haben.

Allerdings möchte ich hier anfügen:

Ich wurde öfters (als 4-5jähriges Kind) von unserer Hebamme gefragt: "Was willst du einmal werden?" Meine Antwort war: „Ich will Mutter von 100 Kindern werden“. Die gleiche Hebamme war noch im Dienst als meine älteste Schwester ihr erstes Kind bekam und sie fragte meine Schwester: was aus mir geworden ist. "Ja," war die Antwort, "die ist in Afrika und hat nun mehr als 100 Kinder."

6. Was empfinden Sie für sich als größte Bereicherung im Leben als Ordensfrau?

Die persönliche und innere Verbindung mit Jesus

7. Wer oder was inspiriert Sie am meisten?

Stille, Begleitgespräche, Einkehrtage, jährliche Exerzitien

8. Wenn Sie einen Wunsch frei hätten, wie sähe der aus?

Wenn ich jünger wäre - eine Wallfahrt ins Heilige Land.

9. Welches Lieblingsgebet begleitet Sie?

Das Gebet, das der Herr uns gelehrt hat (Vater unser), Stoßgebete und das folgende Lied:

 Lied:    OH LORD MY GOD

Oh Lord my God when I in awesome wonder
Consider all the worlds  Thy hands have made;
I see the stars, I hear the rolling thunder
Thy power throughout the Universe displayed.
Chorus:  Then sings my soul, my Saviour God to Thee,
How great Thou art how great Thou art! (2x)

            
When through the woods and forest glades I wander
And hear the birds sing sweetly in the trees,
When I look down from lofty mountains grandeur,
And see the brook, and feel the gentle breeze.
 
And when I think that God His Son not sparing
Sent Him to die, I scarce can take it in,
That on the cross, my burden gladly bearing,
He bled and died to take away my sin.
 
When Christ shall come with shouts of acclamation,
And take me home, what joy shall fill my heart
Then I shall bow in humble adoration,
And there proclaim, My God How great thou art.

10. Welche Lebensweisheit/Lebenserfahrung hat Sie durchs Leben getragen oder möchten Sie weitergeben?

Das Gebet und die Liebe zum Wort Gottes brachten mir Segen.  

Hilfe zur Selbsthilfe bringt Menschen zu mehr Leben und Selbständigkeit.

 

Sr. Mechtild Maria

Name:                                  Sr. Mechtild Maria

                                              [files/hlk/gfx/Aktuell/Schwester der Woche/Sr. Mechtild Maria.jpg

Geburtsjahr:                          1943

 

Heimatort/-land:                   Oppenau /Baden-Württemberg

 

Eintritt in die Kongregation:     1966/67

 

Erlernter Beruf:                      Krankenschwester

_________________________________________________________________________________________

1. Was war (oder ist) Ihre Haupttätigkeit im Orden?

Ich bin als diplomierte Krankenschwester in den Orden einigetreten und war als solche in der Kranken- und Altenpflege in verschiedenen Häusern tätig.

2. Welche Aufgaben erledigen (oder erledigten) Sie am liebsten?

Das habe ich mich eigentlich nie gefragt; ich war im Dienst und Angestelltenverhältnis.

3. Was ist für Sie das Wichtigste in Ihrem Alltag?

Bei allem Einsatz, ist mir als Ordensfrau wichtig, die persönliche Beziehung mit dem Herrn Jesus Christus zu halten. Ebenso bedeutend finde ich, dass man im Glaubensleben immer weiterlernen kann.

Die Gebete der Kirche bewusst zu vollziehen ist mir wichtig.

4. Wie kam es zu der Entscheidung Ordenschristin zu werden?

Der Pfarrer und auch Kaplan meiner Heimatgemeinde haben die Liturgie zu den Festen und Feiern im Kirchenjahr immer sehr festlich gestaltet. In der Messe und den Andachten wurde Latein und deutsch gebetet (z.B. beim Rorate im Advent; an Weihnachten zum Gloria "Adeste Fideles"; die Osternacht mit dem "Lumen Christi").

Ich denke, dass mir hierbei die tiefe Sehnsucht im Grunde schon ins Herz gelegt wurde. Zu Beginn war es wohl mehr unbewusst, dass ich die Liebe Gottes in Jesus Christus spüren und erahnen durfte.

Mit der Hinführung zu den Sakramenten kam das ganze zum Tragen. Wir wurden zum Mitgehen und Mitvollziehen auf den persönlichen Anruf der Liebe Gottes mit Liebe zu antworten ermutigt.

Vielleicht war es auch ein Grund, mich zu Gott und der Kirche zu stellen, weil es mir oft vorkam, dass der Kirche nur mehr wenig Achtung entgegengebracht wurde.

5. Welcher Verzicht fiel Ihnen am schwersten?

Das weiß ich nicht. Klar, die Trennung von den eigenen Eltern und Geschwistern ist schwer, aber das ist ja richtig und wichtig für jeden, der ins Leben geht.

6. Was empfinden Sie für sich als größte Bereicherung im Leben als Ordensfrau?

Mich wissen zu dürfen in der Glaubensgemeinschaft der Kirche.

Die Gebetsgemeinschaft, die Liturgie sind mir wichtig. Es ist zum einen ein Auftrag und Dienst, dem ich verpflichtet bin, zum anderen bin ich dankbar, froh im Glauben und weiß mich auch mitgetragen. Nicht ich bin "der Macher".

7. Wer oder was inspiriert Sie am meisten?

Das Leben und die Regel des Hl. Franziskus. Ich bin nie damit fertig, mich von dem Hl. Franziskus inspirieren zu lassen.

Gerade in unserer Zeit sind die Themen "Schöpfung/Geschöpf" eine große Herausforderung.

Vorbildhaft sehe ich hier unseren Papst.

8. Wenn Sie einen Wunsch frei hätten, wie sähe der aus?

Dass alle Rüstungsindustrie gestoppt werden könnte.

Dass der Friede, wie Gott ihn verheißen hat, gelebt wird. Dass alle Menschen guten Willens Träger des Friedens werden. Darin enthalten ist auch mein Wunsch, dass die Schöpfungsordnung geachtet wird.

9. Welches Lieblingsgebet begleitet Sie?

Die Fatimagebete

Vater unser mit Bonaventura  (Die Gaben des Hl. Geistes nach Bonaventura)

10. Welche Lebensweisheit/Lebenserfahrung hat Sie durchs Leben getragen oder möchten Sie weitergeben?

Im Leben mit dem Evangelium ist Christus Jesus der Weg, die Wahrheit und das Leben.

An Weihnachten feiern wir, dass das "Wort Fleisch geworden ist". Jesus ist die Antwort auf die Geheimnisse des Lebens.

In Jesus Christus zeigt sich Gott selbst. Jesus Christus hat uns den Schöpfergott und Vater offenbart, gezeigt und bezeugt. Das Leben endet nicht mit dem Tod ins Nichts, wie viele heute meinen.

Jesus Christus hat den Tod besiegt. ER sendet uns seinen Geist, macht uns liebesfähiger und lehrt uns in Freiheit und Verantwortung die Geister zu unterscheiden (Gut und Böse).

Als Schwester vom Heiligen Kreuz möchte ich helfen, durch Jesus Christus Friede und Heil zu schaffen.

Sr. Mirjam

Name:                                  Sr. Mirjam

                                                   files/hlk/gfx/Aktuell/Schwester der Woche/ftf-030-ts.jpg

Geburtsjahr:                          1978

 

Heimatort/-land:                    Landkreis Berchtesgadener Land /Bayern

 

Eintritt in die Kongregation:     1998

 

Erlernter Beruf:                      Geistliche Begleiterin

                                           Gemeindereferentin

                                           Betriebswirtin (IWW)

_________________________________________________________________________________________

1. Was war (oder ist) Ihre Haupttätigkeit im Orden?

Lohn-/Gehaltsbuchhaltung

allg. Verwaltungsarbeiten

2. Welche Aufgaben erledigen (oder erledigten) Sie am liebsten?

Geistliche Begleitung

3. Was ist für Sie das Wichtigste in Ihrem Alltag?

Zur Ruhe kommen und in Beziehung mit Jesus sein

4. Wie kam es zu der Entscheidung Ordenschristin zu werden?

Bei einem Adventwochende für junge Leute lernte ich die Schwestern vom Hl. Kreuz kennen. Einzelne Schwestern beeindruckten mich sehr und weckten in mir, innerhalb sehr kurzer Zeit, die Frage nach dieser Lebensform für mich.

Ein Weg der Suche nach der eigenen Berufung folgte und die Entscheidung, irgendwann einmal Ordensfrau zu werden, fällte ich zunächst für mich allein.  

Dabei durfte ich auch erfahren, dass sich meine Beziehung zu Jesus veränderte. Sie wurde persönlicher und hatte immer mehr mit meinem Alltag zu tun. Vier Jahre, nachdem ich die Entscheidung für mich getroffen hatte, trat ich bei den Schwestern vom Hl. Kreuz ein.

5. Welcher Verzicht fiel Ihnen am schwersten?

Keine eigenen Kinder bzw. keine eigene Familie zu haben.

6. Was empfinden Sie für sich als größte Bereicherung im Leben als Ordensfrau?

Das Leben nach den Gelübden.

Hierin kann ich ständig wachsen, reifen und Mensch werden.

7. Wer oder was inspiriert Sie am meisten?

Unsere Gründerin: Sr. Bernarda Heimgartner

8. Wenn Sie einen Wunsch frei hätten, wie sähe der aus?

Ich würde gerne ein Gespräch mit unserer Gründerin, Sr. Bernarda Heimgartner, führen

9. Welches Lieblingsgebet begleitet Sie?

Das Hingabegebet des Heiligen Ignatius von Loyola

 

Nimm dir Herr, und über nimm meine ganze Freiheit,

mein Gedächtnis, meinen Verstand und meinen ganzen Willen,

mein ganzes Haben und Besitzen.

Du hast es mir gegeben.

Zu dir Herr wende ich es zurück.

Das gesamte ist dein.
Verfüge nach deinem ganzen Willen.

Schenk mir deine Liebe und Gnade, das ist mir genug.

10. Welche Lebensweisheit/Lebenserfahrung hat Sie durchs Leben getragen oder möchten Sie weitergeben?

Die Vorsehung Gottes ist unglaublich kreativ und sie hat immer einen Weg.
ER (ver-)wandelt immer wieder aufs Neue.

Sr. Angela Maria

Name:                                  Sr. Angela Maria

                                                      files/hlk/gfx/Aktuell/Schwester der Woche/Sr. Angela Maria (535x800).jpg

Geburtsjahr:                          1929

 

Heimatort/-land:                    Wiedersbach bei Gangkofen / Niederbayern

 

Eintritt in die Kongregation:     1950

 

Erlernter Beruf:                      Schneiderin

_________________________________________________________________________________________

1. Was war (oder ist) Ihre Haupttätigkeit im Orden?

Ich war in der Mission in Chile, dort arbeitete ich in einem Kinderheim als Lehrerin.

Zurück in Deutschland arbeitete ich ebenfalls im Kinderheim.

2. Welche Aufgaben erledigen (oder erledigten) Sie am liebsten?

Das Unterrichten hat mir viel Freude gemacht. Die Flickwäsche habe auch ich gerne versorgt (auch mal Spielkleidung für die Kinder genäht - das habe ich ja gelernt)

3. Was ist für Sie das Wichtigste in Ihrem Alltag?

Das Gebet und die Gemeinschaft sind mir sehr wichtig.

4. Wie kam es zu der Entscheidung Ordenschristin zu werden?

Wir hatten eine sehr gute Jugendgruppe und einen engagierten Kaplan. Im Ort gab es Schwestern, die im Schuldienst tätig waren.

Ich sollte eigentlich irgendwann das Geschäft der Schneidermeisterin übernehmen aber in mir tauchte der Gedanke auf, ins Kloster zu gehen. Ein halbes Jahr lang ging ich während der Mittagspause zum Rosenkranzbeten in die Kirche, dadurch hat sich mein Entschluss gefestigt. Die Mission hat mich gereizt.

5. Welcher Verzicht fiel Ihnen am schwersten?

Da fällt mir nichts ein.

6. Was empfinden Sie für sich als größte Bereicherung im Leben als Ordensfrau?

Die Unterstützung die ich von der Gemeinschaft bekomme.

7. Wer oder was inspiriert Sie am meisten?

Die Mutter Gottes, der Hl. Josef und die Engel sind für mich sehr bedeutend.

8. Wenn Sie einen Wunsch frei hätten, wie sähe der aus?

Ich bin sehr zufrieden und dankbar und würde mir wünschen, dass auch die jüngeren Schwestern die gute Betreuung und Versorgung im Alter erhalten.

9. Welches Lieblingsgebet begleitet Sie?

Das "Ave Maria" und "Vater unser"; ebenso das Gebet

"Jesus dir lebe ich, Jesus dir sterb ich, Jesus dein bin ich im Leben und im Tod." - da steckt alles drin, was wichtig ist.

10. Welche Lebensweisheit/Lebenserfahrung hat Sie durchs Leben getragen oder möchten Sie weitergeben?

Liebe deinen Nächsten wie dich selbst.

Das Gebet hilft.

Auch für die anderen Leute beten ist mir sehr wichtig.

Sr. Marietta

Name:                                  Sr. Marietta

                                                      files/hlk/gfx/Aktuell/Schwester der Woche/Sr. Marietta 2.JPG

Geburtsjahr:                          1947

 

Heimatort/-land:                    Pocking / Bayern

 

Eintritt in die Kongregation:     1964

 

Erlernter Beruf:                      Hauswirtschafterin

_________________________________________________________________________________________

1. Was war (oder ist) Ihre Haupttätigkeit im Orden?

Ich arbeitete als Hauswirtschafterin in verschiedenen Niederlassungen,

war an der Pforte tätig und arbeitete auch mit Kindern.

Nun bin ich in der Pflegestation unseres Hauses tätig, bereite Mahlzeiten für die älteren Schwestern zu etc.

2. Welche Aufgaben erledigen (oder erledigten) Sie am liebsten?

Ich versuche jede Arbeit mit großer Aufmerksamkeit zu erledigen;

Ich Koche gerne und wenn ich anderen damit eine Freude bereite, ist das etwas sehr Schönes.

3. Was ist für Sie das Wichtigste in Ihrem Alltag?

Die Heilige Messe und die perönlichen Gebete.

4. Wie kam es zu der Entscheidung Ordenschristin zu werden?

Wegen einer Blinddarmentzündung musste ich ins Krankenhaus; dort lerne ich Schwestern unseres Ordens kennen. Sie beeindruckten mich, sodass ich mir die Frage stellte "Wäre das was für mich?" Eine der Schwestern vereinbarte daraufhin auch ein Vorstellungsgespräch bei der Mutter Oberin.

Am Ende des Gespräches war ich immer noch ungewiss; aber der Gedanke ließ mich nicht mehr los.

Ich klärte mit meiner Chefin, dass ich es probieren möchte; sie sagte mir zu, dass ich ein Jahr Zeit hätte die alte Stelle wieder anzutreten. Kurz vor Ablauf dieses Jahres hat sich der Entschluss gefestigt Ordenschristin aus voller Überzeugung zu werden.

5. Welcher Verzicht fiel Ihnen am schwersten?

Keine eigene Familie und keine Kinder zu haben.

6. Was empfinden Sie für sich als größte Bereicherung im Leben als Ordensfrau?

Die Gemeinschaft die ich erleben darf und vor allem auch die Erfahrung, dass ich im Gebet mitgetragen bin.

7. Wer oder was inspiriert Sie am meisten?

Mutter Bernarda: Sie hatte ein sehr großes Gottvertrauen und Durchhaltevermögen.

Papst Franziskus: Seine Art, nach dem Evangelium zu leben.

8. Wenn Sie einen Wunsch frei hätten, wie sähe der aus?

Immer wieder Ordensnachwuchs und eine gute Sterbestunde.

9. Welches Lieblingsgebet begleitet Sie?

Vor der Betrachtung bete ich jeden Tag folgendes Gebet:

"Herr dieser Tag und was er bringen mag,

sei mir aus deiner Hand gegeben.

Du bist der Weg, die Wahrheit und das Leben.

Du bist der Weg - ich will ihn gehen.

nun folgen meine persönlichen Gedanken z. B.

Segne alle Menschen, die mir heute begegnen,

segne meine Hände,

segne meinen Mund,

segne meine Worte.

Segne alle, die mir liebend nahe stehen."

10. Welche Lebensweisheit/Lebenserfahrung hat Sie durchs Leben getragen oder möchten Sie weitergeben?

Es ist wichtig, dass wir glaubwürdig unsere Berufung leben, weil die Menschen auf uns Schwestern schauen. Ich denke "Echt-Sein" ist für alle Menschen bedeutend, gerade in der heutigen Zeit.

Sr. Conrada

Name:                                  Sr. Conrada

                                                      files/hlk/gfx/Aktuell/Schwester der Woche/Sr. Conrada 2.JPG

Geburtsjahr:                          1953

 

Heimatort/-land:                    Weng / Bad Griesbach - Bayern

 

Eintritt in die Kongregation:     1975

 

Erlernter Beruf:                      Bankkauffrau;

                                           Erzieherin

                                           Gemeindereferentin

                                           Exerzitienbegleiterin

_________________________________________________________________________________________

1. Was war (oder ist) Ihre Haupttätigkeit im Orden?

Seit Nov. 2013 arbeite ich im Bischöflichen Seelsorgeamt Passau – Referat: Exerzitien und Spiritualität
Innerhalb des Ordens bin ich als Provinzrätin bei den monatlichen Besprechungen und Entscheidungen für die Provinz dabei.

2. Welche Aufgaben erledigen (oder erledigten) Sie am liebsten?

In meiner Aufgabe als Exerzitienbegleiterin, als Referentin für verschiedene spirituelle Angebote in den Pfarreien und als Geistliche Begleiterin fühle ich mich gerufen im Einsatz für das Reich Gottes und in der pastoralen Verkündigung für die Menschen da zu sein.
Diese Aufgabe erfüllt mich mit Freude und großer Dankbarkeit. Das Kostbarste daran ist, Menschen auf ihrem Weg zu Gott begleiten zu dürfen, ihnen die Botschaft Jesu durch mein Wort und durch mein eigenes Leben weitergeben zu können.
Ich kann dabei oft beglückt erfahren, dass Gott Menschen in ihrem Innersten anrührt, sie immer mehr aufschließt für sein Wirken und sie  auf wunderbare Weise stärkt und begleitet.

3. Was ist für Sie das Wichtigste in Ihrem Alltag?

Das Wichtigste im Alltag ist für mich, mich von Gott getragen zu wissen.
Ich möchte auf ihn hören und mich von ihm führen lassen.
Er schickt mir immer wieder gute Menschen zur Seite.
Wichtig ist mir auch meine innere Freude nicht zu verlieren, die nur in einer lebendigen Beziehung zu Jesus mir immer wieder neu geschenkt wird.

4. Wie kam es zu der Entscheidung Ordenschristin zu werden?

Meine Ordensberufung war für mich eindeutig, ein Angerührt und Gerufensein von Gott!
Ich habe neben meinem Beruf in der Bank mich sehr in der Jugendarbeit und in der Pfarrei engagiert und dabei immer wieder Zeichen seines Rufes vernommen.
Mein Heimatpfarrer, ein Kapuzinerpater, hat mich in meinem Suchen begleitet.
Als ich die Heilig Kreuz Schwestern kennenlernen durfte und bei einer Profeßfeier  dabei war, hat sich in mir der Wunsch, diesen Weg zu gehen ganz klar gezeigt.

5. Welcher Verzicht fiel Ihnen am schwersten?

Wenn man etwas Größeres gefunden hat, sozusagen den „Schatz im Acker“, dann gehört immer auch ein Verzicht, ein Los- und Zurücklassen von Vielem dazu.
Mir war bewusst, dass ich damit auch auf eine eigene Familie verzichte und das war für mich schon eine schwere Entscheidung und ein Verzicht.

6. Was empfinden Sie für sich als größte Bereicherung im Leben als Ordensfrau?

Als meine größte Bereicherung empfinde ich, das Leben im Glauben mit anderen teilen zu dürfen und anderen etwas von Jesu Botschaft weitergeben zu können.

Ich erfahre mein geistliches Leben als Ordensfrau als sehr befreiend und bereichernd.

7. Wer oder was inspiriert Sie am meisten?

Am meisten inspiriert mich die Bibel, das Wort Gottes und Menschen die radikal danach gelebt haben und heute noch leben!

8. Wenn Sie einen Wunsch frei hätten, wie sähe der aus?

Wenn ich einen Wunsch frei hätte, würde ich mir wünschen, dass alle Menschen dieser Erde Jesus und seine Botschaft kennen und lieben lernen  und dadurch selber Liebende werden.

9. Welches Lieblingsgebet begleitet Sie?

Eines meiner Lieblingsgebete ist:  

Atme in mir, du Heiliger Geist, dass ich Heiliges denke.
Treibe mich, du Heiliger Geist, dass ich Heiliges tue.
Locke mich, du Heiliger Geist, dass ich Heiliges liebe.
Stärke mich, du Heiliger Geist, dass ich Heiliges bewahre.
Hüte mich, du Heiliger Geist, dass ich das Heilige niemals verliere.  (Augustinus)

10. Welche Lebensweisheit/Lebenserfahrung hat Sie durchs Leben getragen oder möchten Sie weitergeben?

Meine Lebenserfahrung ist, dass ich immer wieder neu aufbrechen musste und Gott mich an einen neuen Ort, zu einer neuen Aufgabe und zu neuen Menschen geführt hat. Ich habe dies immer als Herausforderung und als Bereicherung erlebt und bin dafür sehr dankbar!

Sr. Clarissa

Name:                                  Sr. Clarissa

                                                     files/hlk/gfx/Aktuell/Schwester der Woche/Sr. Clarissa.jpg

Geburtsjahr:                          1972

 

Heimatort/-land:                    Teisendorf / Berchtesgadener Land

 

Eintritt in die Kongregation:     1997

 

Erlernter Beruf:                      Krankenschwester

 

_________________________________________________________________________________________

1. Was war (oder ist) Ihre Haupttätigkeit im Orden?

Heimleitung im Marienheim Mussenhausen (Seniorenheim)

2. Welche Aufgaben erledigen (oder erledigten) Sie am liebsten?

Erstgespräche führen, d. h. die Senioren zu Hause oder im Krankenhaus besuchen, die bei uns einziehen möchten und einen ersten Kontakt herstellen.

3. Was ist für Sie das Wichtigste in Ihrem Alltag?

In allen Begegnungen und Ereignissen offen zu sein für die Menschen und für das Wirken Gottes.

4. Wie kam es zu der Entscheidung Ordenschristin zu werden?

Mit 25 Jahren habe ich eines Tages ganz deutlich gespürt, dass mir Glaube, Gebet, die Begegnung mit Jesus Christus v. a. in der Eucharistie wichtiger sind als die Beziehung zu meinem Freund und viele andere schöne Dinge in meinem Leben.

5. Welcher Verzicht fiel Ihnen am schwersten?

Der Verzicht auf die eigenständige Lebensplanung. 

6. Was empfinden Sie für sich als größte Bereicherung im Leben als Ordensfrau?

Da fallen mir spontan 2 Dinge ein:
 

Zum einen: Die vielen Möglichkeiten, sie sich mir bieten, mich für die Menschen einzusetzen und mich dabei selber zu entwickeln, in der Beziehung zu Gott zu wachsen und als Mensch zu reifen: z. B. durch das Wechseln der Einsatzorte, durch das Zusammenleben mit den verschiedenen Mitschwestern, durch die vielfältigen Aufgaben in Beruf, Gemeinschaft und Pfarrei.

 

Zum zweiten: Die gemeinsame Berufung und Sendung als Schwestern vom Hl. Kreuz schenkt ein starkes Zusammengehörigkeitsgefühl. Ich darf immer wieder erfahren, dass ich überall zu Hause bin, wo Schwestern vom Hl. Kreuz sind; egal ob in Deutschland, in der Schweiz, in Italien oder in Indien.

7. Wer oder was inspiriert Sie am meisten?

Unsere Gründerin: M. Bernarda Heimgartner, ihr tiefes Gottvertrauen in den schwierigsten Lebenssituationen: „Gott hat bisher geholfen, er wird weiter helfen.“

8. Wenn Sie einen Wunsch frei hätten, wie sähe der aus?

Dass in unserem Land, in unserer Gesellschaft ein „menschen- und lebensfreundliches“ Klima herrscht, dass Familien gefördert werden und Kinder immer und überall willkommen sind.

9. Welches Lieblingsgebet begleitet Sie?

Der Satz aus unserer Professformel:

Du mein Herr Jesus Christus,

an den ich glaube,

auf den ich hoffe,

mache mich stark in Liebe…

 

10. Welche Lebensweisheit/Lebenserfahrung hat Sie durchs Leben getragen oder möchten Sie weitergeben?

Den Satz aus der Predigt zu meiner Erstprofess: „Es geht tief hinunter in den Himmel hinauf“, oder anders ausgedrückt: „Aus jeder schwierigen Situation/Erfahrung kann neues, tieferes Leben wachsen.“

Sr. Ulrika

Name:                                  Sr. Ulrika

                                                    files/hlk/gfx/Aktuell/Schwester der Woche/Sr.Ulrika1.jpg

Geburtsjahr:                          1926

 

Heimatort/-land:                    Postmünster / Bayern

 

Eintritt in die Kongregation:     1946

 

Erlernter Beruf:                      Erzieherin

_________________________________________________________________________________________

1. Was war (oder ist) Ihre Haupttätigkeit im Orden?

Erzieherin, vorwiegend im Kindergarten

2. Welche Aufgaben erledigen (oder erledigten) Sie am liebsten?

Sakristeidienst und Kirchenschmuck

3. Was ist für Sie das Wichtigste in Ihrem Alltag?

Die Eucharistiefeier und die Anbetung.

4. Wie kam es zu der Entscheidung Ordenschristin zu werden?

Ich bin in einer religiösen Familie aufgewachsen. Meine zwei Schwestern, die bereits in einem Kloster waren, wurden für mich zum Vorbild. Ein ausgezeichneter Religionsunterricht hat ebenfalls zu meiner Entscheidung geführt.

5. Welcher Verzicht fiel Ihnen am schwersten?

Der Abschied von Angehörigen und Freunden.

6. Was empfinden Sie für sich als größte Bereicherung im Leben als Ordensfrau?

Der regelmäßige Empfang der Sakramente.

7. Wer oder was inspiriert Sie am meisten?

Die Heilige Schrift und Vorbilder

8. Wenn Sie einen Wunsch frei hätten, wie sähe der aus?

Ich habe alles was ich brauche; ich wünsche mir einmal eine gute Sterbestunde.

9. Welches Lieblingsgebet begleitet Sie?

Das Rosenkranzgebet.

10. Welche Lebensweisheit/Lebenserfahrung hat Sie durchs Leben getragen oder möchten Sie weitergeben?

Bei zwischenmenschlichen Schwierigkeiten zuerst darüber beten und Ruhe gewinnen; dann ein klärendes Gespräch führen.

Sr. Thoma

Name:                                  Sr. Thoma

                                                      files/hlk/gfx/Aktuell/Schwester der Woche/Sr. Thoma.jpg

Geburtsjahr:                          1929

 

Heimatort/-land:                    Aschau a. Inn / Bayern

 

Eintritt in die Kongregation:     1950

 

Erlernter Beruf:                      Erzieherin

_________________________________________________________________________________________

1. Was war (oder ist) Ihre Haupttätigkeit im Orden?

Betreuung von Heimkindern

Erzieherin in einem Wohnheim für Gymnasiastinnen

2. Welche Aufgaben erledigen (oder erledigten) Sie am liebsten?

Mit Kindern und Jugendlichen arbeiten.

3. Was ist für Sie das Wichtigste in Ihrem Alltag?

Ein gesundes, zeitgemäßes, religiöses Leben führen.

4. Wie kam es zu der Entscheidung Ordenschristin zu werden?

Ein Redemptoristenpater hat für die Pfarrjugend über die Mission gesprochen und gesagt,

man könnte noch mehr helfen, wenn man mehr Schwestern hätte.

Das war für mich der "Wink von oben".

5. Welcher Verzicht fiel Ihnen am schwersten?

Der Abschied von meinen Eltern und Geschwistern.

6. Was empfinden Sie für sich als größte Bereicherung im Leben als Ordensfrau?

Dass das religiöse Leben zeitgemäß und vernünftig ist.

7. Wer oder was inspiriert Sie am meisten?

Eine schöne Kirchenmusik, die Abwechslung der Gottesdienste und des Chorgebetes.

8. Wenn Sie einen Wunsch frei hätten, wie sähe der aus?

Dass man in Gesundheit sein Leben leben kann und dass alles seine Ordnung hat.

9. Welches Lieblingsgebet begleitet Sie?

Der Rosenkranz und kurze Stoßgebete

10. Welche Lebensweisheit/Lebenserfahrung hat Sie durchs Leben getragen oder möchten Sie weitergeben?

Ein gutes Verhältnis zu Christus haben.

Sr. Magda Maria

Name:                                  Sr. Magda Maria

                                                     files/hlk/gfx/Aktuell/Schwester der Woche/Sr. Magda Maria.jpg

Geburtsjahr:                          1927

 

Heimatort/-land:                    Bakum/Niedersachsen

 

Eintritt in die Kongregation:     1951 als Kandidatin in Boppard a.Rh.

                                          1953 Ausreise nach Südafrika;

                                                  Noviziat in Aliwal North SA  

                                          1954 Profeß

 

 

Erlernter Beruf:                      Kauffrau - /  Lehrerin in Südafrika

_________________________________________________________________________________________

1. Was war (oder ist) Ihre Haupttätigkeit im Orden?

15 Jahre Lehrerin in Südafrika

10 Jahre Kindergarten u. Schule in Bakum.

25 Jahre Pfarrbüro in Barßel und  Kommunion- und Firm- und Konvertiten Unterricht.

Jetzt i.R. (in Rufweite!) Seelsorgliche Arbeit z.B. Wortgottesfeier im Pflegeheim,

Krankenkommunion, Besuche in den Altenheimen, Beten mit Sterbenden.

2. Welche Aufgaben erledigen (oder erledigten) Sie am liebsten?

Gespräche  mit Bewohnern  im St. Elisabeth Stift (Pflegestation)

3. Was ist für Sie das Wichtigste in Ihrem Alltag?

Die Feier der Eucharistie.

4. Wie kam es zu der Entscheidung Ordenschristin zu werden?

Der Missionsgedanke hat mich schon sehr früh beschäftigt und durch einen Missionar

        erfuhr ich die Adresse vom Theresianum in Boppard. Ich wollte in die Mission.

5. Welcher Verzicht fiel Ihnen am schwersten?

Dass ich keine persönlichen Geschenke machen konnte.

6. Was empfinden Sie für sich als größte Bereicherung im Leben als Ordensfrau?

Geborgenheit in Christus.

7. Wer oder was inspiriert Sie am meisten?

Die Gegenwart Christi im Sakrament.

8. Wenn Sie einen Wunsch frei hätten, wie sähe der aus?

Dass meine Sehkraft besser wird, um mal wieder ein gutes Buch zu lesen.

9. Welches Lieblingsgebet begleitet Sie?

Christus, Du bist mein Leben, ich hab mich Dir geweiht.

Ich will mich Dir hingeben in Freude und im Leid. –

Wenn ich einmal werd müde, weil mich der Schmerz bedrängt,

       dann trag ich diese Bürde, da Deine Kraft anfängt. –

Du hältst in Deinen Händen mein Leben wunderbar;

Du wirst Dein Werk vollenden, dann wird mir alles klar.

       O Jesus, eine Bitte will ich heut bringen Dir:

Lenke Du mir meine Schritte und bleib alllzeit bei mir.

Bei Dir bin ich geborgen das weiß ich ganz genau.

Du wirst stets für mich sorgen, in Liebe ich auf Dich bau‘.

Wie oft hab ich erfahren, Du bist die Hilfe mir,

drum kann ich es auch wagen, ganz zu vertrauen Dir.               Sr. Elvira Lück       

10. Welche Lebensweisheit/Lebenserfahrung hat Sie durchs Leben getragen oder möchten Sie weitergeben?

Alles, was ich getan oder noch tue, ist nicht mein Verdienst. Gott hat mir dazu die Fähigkeiten geschenkt und Geschenke soll man nicht in die Ecke stellen und verstauben lassen, sondern sie gebrauchen.

Sr. Marika

Name:                                  Sr. Marika

                                                     files/hlk/gfx/Aktuell/Schwester der Woche/Sr. Marikaftf-040-ts.jpg

Geburtsjahr:                          1973

 

Heimatort/-land:                    bei Vilsbiburg / Niederbayern

 

Eintritt in die Kongregation:     1995

 

Erlernter Beruf:                      Gemeindereferentin

 

_________________________________________________________________________________________

1. Was war (oder ist) Ihre Haupttätigkeit im Orden?

Aufgaben innerhalb der Ordensgemeinschaft: Verantwortung für die Ordensausbildung und Berufungspastoral, sowie Provinzrätin. Gleichzeitig arbeite ich mit einer halben Stelle an der Diözesanstelle für Berufe der Kirche im Bistum Passau.

2. Welche Aufgaben erledigen (oder erledigten) Sie am liebsten?

Die Aufgaben, bei denen ich konkret Menschen, v.a. junge Menschen bei ihrer Suche nach Gott begleiten darf (z.B. in Gesprächen, Geistl. Begleitung, Glaubenstage, Hinführung zu Gebet und Stille…)

3. Was ist für Sie das Wichtigste in Ihrem Alltag?

Das Bemühen, „in der Gegenwart“ zu leben, zu handeln.

4. Wie kam es zu der Entscheidung Ordenschristin zu werden?

Nach der Schule habe ich Religionspädagogik studiert mit dem Ziel: Gemeindereferentin zu werden. Mein Traumberuf! Doch bereits während des Studiums spürte ich eine tiefere Sehnsucht, die mich innerlich unruhig machte und weitersuchen ließ. Es war eine Suche nach einem „mehr“, das kein Beruf, kein Partner, kein Luxusartikel, keine Reisen etc. stillen konnte. Eine Ahnung davon, dass nur Gott selbst diese Sehnsucht stillen kann bekam ich, wenn ich mich für ihn öffnete. Erfahrungen seiner Gegenwart wurden mir v.a. in Zeiten der Stille und  des Gebets geschenkt. Gerade auch bei Exerzitien oder Tagen des Mitlebens in der Ordensgemeinschaft.

Nach längerem Ringen und einigen guten Gesprächen, gerade auch mit lebensfrohen, authentischen Ordensleuten, konnte ich mich für diesen Schritt entscheiden. Und ich hab es bisher noch nie bereut!

5. Welcher Verzicht fiel Ihnen am schwersten?

Manchmal ist der Verzicht auf Partnerschaft, eigene Familie, v.a. eigene Kinder spürbar.

6. Was empfinden Sie für sich als größte Bereicherung im Leben als Ordensfrau?

Das Versprechen,  „ganz Gott zu gehören“ gibt mir eine sehr große innere Freiheit und einen tiefen Frieden.

7. Wer oder was inspiriert Sie am meisten?

Menschen mit einem „inneren Feuer“ für Gott und die Welt.

Ständige und immer wieder neue Inspiration bleibt mir die Bibel, v.a. das Evangelium und hier die Begegnung mit Jesus Christus.

8. Wenn Sie einen Wunsch frei hätten, wie sähe der aus?

Frieden für die Welt! Vor allem würde ich mir wünschen, dass die IS-Kämpfer sofort mit der Gewalt aufhören und Christen nicht mehr verfolgt werden.

9. Welches Lieblingsgebet begleitet Sie?

Mein Herr und mein Gott

nimm alles von mir, was mich hindert zu dir.

Mein Herr und mein Gott,

gib alles mir, was mich fördert zu dir.

Mein Herr und mein Gott,

nimm mich mir und gib mich ganz zu eigen dir.

 

Dieses Gebet von Nikolaus von der Flüe wurde mir in der Zeit meiner Entscheidung vor dem Ordenseintritt sehr wichtig. Seither bete ich es täglich, gerade nach dem Kommunionempfang.

10. Welche Lebensweisheit/Lebenserfahrung hat Sie durchs Leben getragen oder möchten Sie weitergeben?

Das Vertrauen, dass Gott mitgeht und er es gut mit dem Menschen meint. Auch, wenn es manchmal „äußerlich“ nicht so aussieht. Aber er geht auch durch schwierige Zeiten mit hindurch und wirkt letztendlich „mehr Leben“.  Das Leben ist stärker als der Tod! – diese Hoffnung trägt mein Leben.

Sr. Edith

Name:                                  Sr. Edith

                                                    files/hlk/gfx/Aktuell/Schwester der Woche/Sr.Edith (569x800).jpg

Geburtsjahr:                          1941

 

Heimatort/-land:                    Wochenweis bei Eichendorf /Niederbayern

 

Eintritt in die Kongregation:     1963

 

Erlernter Beruf:                      Lehrerin für die Grundschule

_________________________________________________________________________________________

1. Was war (oder ist) Ihre Haupttätigkeit im Orden?

Arbeit mit Kindern- und Jugendlichen in Kinderheimen

2. Welche Aufgaben erledigen (oder erledigten) Sie am liebsten?

Die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen.

Die verschiedenen Nöte in der Welt motivieren mich zum Einsatz für mehr Gerechtigkeit und für den Schutz des Lebens.

3. Was ist für Sie das Wichtigste in Ihrem Alltag?

Die Verbundenheit mit Gott (Jesus) im Alltag ist mir sehr wichtig.

Ich versuche den indischen Gruß zu leben: "Gott in mir grüßt Gott in dir.".

4. Wie kam es zu der Entscheidung Ordenschristin zu werden?

Es war keine einmalige Entscheidung, sondern eine Führung durch Gott über mehrere Jahre hin und schließlich fühlte ich mich "gedrängt", in den Orden einzutreten.

5. Welcher Verzicht fiel Ihnen am schwersten?

Eine schwierige Aufgabe zu übernehmen.

6. Was empfinden Sie für sich als größte Bereicherung im Leben als Ordensfrau?

Weil ich keine eigene Familie habe, bin ich freier und verfügbarer für die Menschen.

Ich habe mehr Zeit für das Gebet.

7. Wer oder was inspiriert Sie am meisten?

Zur Zeit ist es das Schreiben von Papst Franziskus: Evangelii Gaudium.

Jeder Satz ist für mich wichtig.

8. Wenn Sie einen Wunsch frei hätten, wie sähe der aus?

Dass die großen Umbrüche in der Kirche, in der Kongregation und in der Gesellschaft zu einer echten Erneuerung führen.

9. Welches Lieblingsgebet begleitet Sie?

Das Jesusgebet begleitet mich tagsüber.

10. Welche Lebensweisheit/Lebenserfahrung hat Sie durchs Leben getragen oder möchten Sie weitergeben?

Der Wahlspruch unserer Kongregation: IM  KREUZ  IST  HEIL, ist für mich eine Lebenserfahrung.

Das bedeutet: Ein sinnvolles Leben, Freude, Zufriedenheit .... sind nicht auf eine billige und bequeme Weise zu haben, sondern nur im Einsatz für Christus und für die Menschen.

"Wer sein Leben verliert, der gewinnt es."

Sr. Maria Goretti

Name:                                  Sr. Maria Goretti

                                                     files/hlk/gfx/Aktuell/Schwester der Woche/Sr. Maria Goretti (600x800).jpg

Geburtsjahr:                          1925

 

Heimatort/-land:                    Tittling / Bayern

 

Eintritt in die Kongregation:     1947

 

Erlernter Beruf:                      Krankenschwester

_________________________________________________________________________________________

1. Was war (oder ist) Ihre Haupttätigkeit im Orden?

Tätigkeit als Krankenschwester im Krankenhaus Simbach

Altenpflegerin in Wehr und Mussenhausen

(Ich bin auch in der amubulanten Krankenpflege tätig gewesen - damals noch mit einem kleinen Roller unterwegs )

2. Welche Aufgaben erledigen (oder erledigten) Sie am liebsten?

Ich arbeitete sehr gerne in der Kranken- und Altenpflege.

3. Was ist für Sie das Wichtigste in Ihrem Alltag?

Das Gebet und die Gemeinschaft sind mir sehr wichtig.

4. Wie kam es zu der Entscheidung Ordenschristin zu werden?

Ich arbeitete in einem Pfarrhaus. Der Kaplan erzählte von einer Nichte, die in der Mission arbeitete.

Das beeindruckte mich sehr. Auch ich wollte in die Mission gehen; der Kaplan bestärkte mich in diesem Vorhaben.

5. Welcher Verzicht fiel Ihnen am schwersten?

Das Heimweh plagte mich manchmal. Versetzungen fielen mir auch nicht immer leicht.

6. Was empfinden Sie für sich als größte Bereicherung im Leben als Ordensfrau?

Das Leben in der Gemeinschaft ist mir sehr wichtig. Besondere Freude ist für mich, dass die Kapelle nahe da ist und ich so jederzeit hingehen kann.

7. Wer oder was inspiriert Sie am meisten?

Der Heilige Josef und der Heilige Bruder Konrad.

8. Wenn Sie einen Wunsch frei hätten, wie sähe der aus?

Dass keiner verloren geht; dafür "opfere" ich meine Blindheit gerne auf.

9. Welches Lieblingsgebet begleitet Sie?

Der Rosenkranz; der Psalter (was auswendig geht)

und das Gebet "Unter deinem Schutz und Schirm":

Unter deinen Schutz und Schirm fliehen wir,
o heilige Gottesgebärerin.
Verschmähe nicht unser Gebet in unsern Nöten,
sondern erlöse uns jederzeit von allen Gefahren,
o du glorreiche und gebenedeite Jungfrau.
Unsere Frau, unsere Mittlerin, unsere Fürsprecherin.
Versöhne uns mit deinem Sohne,
empfiehl uns deinem Sohne,
stelle uns vor deinem Sohne.
Amen.

10. Welche Lebensweisheit/Lebenserfahrung hat Sie durchs Leben getragen oder möchten Sie weitergeben?

Es ist gut, sich immer an den Herrgott zu halten.

Schon als junges Mädchen habe ich das gelebt. Ich habe vorgearbeitet, um an den Herz-Jesu-Freitagen (9 x im Jahr) und den Mutter-Gottes-Samstagen (5x im Jahr) die Messe besuchen zu können.

Bis heute empfinde ich es als Gnade, glauben zu können.

Sr. Chiara

Name:                                  Sr. Chiara

                                                     files/hlk/gfx/Aktuell/Schwester der Woche/Sr. Chiara (685x800).jpg

Geburtsjahr:                          1946

 

Heimatort/-land:                    Bayern

 

Eintritt in die Kongregation:     1963

 

Erlernter Beruf:                      Hauswirtschafterin;

                                           Fachlehrerin für Hauswirtschaft, Textilarbeit und Werken

                                           Exerzitien- und Meditationsleiterin

_________________________________________________________________________________________

1. Was war (oder ist) Ihre Haupttätigkeit im Orden?

25 Jahre Tätigkeit in der Schule

15 Jahre Referentin an der Diözesanstelle für geistliche Berufe und Dienste der Kirche

Exerzitien-Begleitung

 

Nun bin ich Provinzoberin der Schwestern vom Heiligen Kreuz.

2. Welche Aufgaben erledigen (oder erledigten) Sie am liebsten?

Begleitung einzelner Menschen oder von Gruppen

3. Was ist für Sie das Wichtigste in Ihrem Alltag?

In der Beziehung mit Gott zu bleiben, IHN in allem was ist, zu suchen und zu finden.

4. Wie kam es zu der Entscheidung Ordenschristin zu werden?

Die Freundschaft mit Christus ließ mich seinen Ruf zur Ordenschristin hören

und ich gab IHM meine Antwort in Liebe.

5. Welcher Verzicht fiel Ihnen am schwersten?

Keine eigenen Kinder zu haben.

6. Was empfinden Sie für sich als größte Bereicherung im Leben als Ordensfrau?

Frei und verfügbar für Gott und die Menschen zu sein.

7. Wer oder was inspiriert Sie am meisten?

Die tägliche Eucharistiefeier.

8. Wenn Sie einen Wunsch frei hätten, wie sähe der aus?

Ich würde alle meine Mitschwestern und auch mich um 20 Jahre jünger machen.

9. Welches Lieblingsgebet begleitet Sie?

Ich habe mehrere Lieblingsgebete. Eines davon ist:

"Wachse, Jesus, wachse in mir.

In meinem Geist, in meinem Herzen,

in meiner Vorstellung, in meinen Sinnen.

Wachse in mir in deiner Milde, in deiner Reinheit,

in deiner Demut, deinem Eifer, deiner Liebe.

Wachse in mir mit deiner Gnade,

deinem Licht und deinem Frieden.

Wachse in mir zur Verherrlichung deines Vaters,

zur größeren Ehre Gottes."

10. Welche Lebensweisheit/Lebenserfahrung hat Sie durchs Leben getragen oder möchten Sie weitergeben?

Für Gott und die Menschen da zu sein, schenkt erfülltes Leben.

Christus ist der beste Freund. Wer sich auf IHN einlässt und mit IHM lebt ist nie allein.

Zu jedem Dienst, zu dem ER ruft, gibt ER seine Gnade, seinen Hl. Geist.

Vergangenes loslassen und bewusst im Jetzt leben bringt Segen.