Sr. Bernarda Heimgartner, Sr. Feliziana Kramer, Sr. Cornelia Mäder

Unsere ersten drei Pionierinnen legten am 16. Oktober 1844 in Altdorf die Gelübde der Armut, der Keuschheit und des Gehorsams auf die Regel des Regulierten Dritten Ordens des heiligen Franziskus von Assisi ab und reisten bereits am 17. Oktober nach Menzingen, wo sie die Mädchenschule übernahmen.

Eine besonders wichtige Entscheidung für die Zukunft trafen die jungen Schwestern in ihrer Noviziatszeit in Ribeauvillé, als Pater Theodosius ihnen vorschlug, bei den Ursulinen im Kloster Maria Hilf in Luzern einzutreten.

"Nach Gebet und Überlegung" lehnten sie diesen Vorschlag ab, weil sie die Lebensform, wie sie in Ribeauvillé gelebt wurde, als ihre Berufung erkannt hatten, d.h. eine Ordensberufung zur Tätigkeit in Gemeindeschulen und nicht ein Leben in Klausur. Sie entschlossen sich, in Ribeauvillé zu bleiben, "falls alle Aussichten schwänden, in ihrem Vaterlande als Schulschwestern wirken zu können."

Mit dieser Entscheidung war der Grund gelegt für ein apostolisches Ordensleben.

Mutter Bernarda schreibt kurz darauf in ihrer Chronik: "Wir danken Gott im Herzen, zur Erziehung der Jugend berufen zu sein."